Kamerunschaf.de - Schäferforum
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Thema: Kamerunschafhaltung im Baltikum?


Hallo,

gibt es bereits Erfahrungen mit Kamerunschafhaltung im Baltikum?

Hintergrund:
In diesen Ländern bieten sich super Möglichkeiten für die Schafhaltung.
Ich habe mit zwei Schafen in Litauen begonnen. Ich möchten mir noch ein paar Rauwollige Pommersche Landschafe oder vergleichbare Schafe (im Bezug auf Haltungsbedingungen unter extremen Winter-Temperaturen) zulegen.
Mein Eindruck ist, dass mein Rauwolliges besser mit Temperaturen von bis zu -25 Grad klar kam als das andere (ein Leineschaf). Letzeres hat mir schon etwas leid getan. Man möchte den Tieren schließlich nicht zu viel zumuten.
Trinkwasser (auch im Winter), Schnee (nur im Winter), Heu und ein Unterstand sind vorhanden. Letzterer wurde jedoch nicht genutzt. Physikalisch anwesend bin ich bei meinen Schafen nur in ca. halbjährlichem Abstand für jeweils ein bis vier Wochen. Ich sehe sie jedoch i.d.R. täglich mehrmals via Webcam. (Das Thema wurde bereits ausgiebig in einem anderen Forum diskutiert.)

Grüße
Lothar



Hallo Lothar,
wenn Du nur so selten bei den Schafen sein kannst, vergiss es! Was nützt Dir eine Webcam wenn Du doch nicht helfen kannst wenn es nötig ist?
Grüße
Monika


"Last night I dreamed I ate a ten-pound marshmallow, and when I woke up the pillow was gone." - Tommy Cooper


Hallo Monika,

nur eine Webcam alleine reicht selbstverständlich nicht aus für eine sichere Fern-Schafhaltung. Unbedingte Voraussetzung bei einem solchen Projekt ist es, dass jemand, welcher mit einer Webcam umgehen kann, sich auch in der Lage sieht. ein Telefon zu bedienen.
Fakt ist, dass ich meine Schafe öfter sehe, als wenn sie (ohne Webcam) 2 km entfernt wären. Falls sie am Futterplatz nicht mehr auftauchen sollten, oder übermäßig lange rumliegen (z.B.), kann ich einem Bauern in Litauen Bescheid geben, welcher dann umgehend nachschauen würde. Es besteht auch die Möglichkeit, mittels Videoübertragung zu beobachten, ob sie sich normal bewegen.
Wie schon erwähnt, in einen andrem Forum habe ich ausgiebig beschrieben, wie es zu dem, schon etwas ungewöhnlichen Projekt gekommen ist. Hatte danach den Eindruck, dass die Schafhalter dort einigermaßen beruhigt waren....

Grüße
Lothar




Und jetzt sollen wir alle Foren nach deinem Beiträgen durchsuchen? Die Idee ist völlig daneben den Zustand von Schafen über eine Webcam zu beurteilen zeigt schon mal das du nix von Schafen verstehst.





Hier die Links zu Diskussionen unter Schafhaltern, welche anscheinend "nix" oder, sagen wir mal, relativ wenig von Schafen verstehen:

http://www.schaf-foren.de/forum/index.php?showtopic=18480

http://www.schaf-foren.de/forum/index.php?showtopic=18497

oder unter "Suche"

http://www.schaf-foren.de/forum/index.php?act=Search

-> Suche nach Mitgliedsnamen

nach "lothar s" suchen

Grüße
Lothar



Hallo Lothar
lasse es einfach. Wie willst du über die Webcam sehen wie die Klauen aussehen ? Heu kann im Winter auch schon mal schimmeln wirste mit der Webcam auch nicht erkennen oder? Wie willste die Schleimhäute über die Webcam anschauen? Wie willst du Fieber messen? Und so weiter, also mit guter Schafhaltung hat das nix zutun.

Grade Schafe zeigen erst sehr spät wenn es ihnen schlecht geht.Warum willst du jetzt Kamerunschafe nehmen die zu dem Standort überhaupt nicht passen?

Ich kann gerne über deine Haltung mit meinen AMTSVET sprechen er wohnt 400 m von mir entfernt.
Gruß Matthias



Hallo Matthias,

vielen Dank für Dein Angebot bzgl. AMTSVET. Dieses nehme ich gerne an! Selbstverständlich bin ich an Informationen aus einer solchen Quelle sehr interessiert.
Generell jedoch möchte ich Diskussionen vermeiden, welche etwas in Frage erstellen, was sich bereits definitiv bewährt hat.

"Warum willst du jetzt Kamerunschafe nehmen die zu dem Standort überhaupt nicht passen?"
Es war und ist nirgends davon die Rede, dass ich bereits beschlossen habe, Kamerunschafe in Litauen zu halten.
Ich bin weit von der Absicht entfernt, Schafe zu überfordern. Ich Falle von Homo sapiens gelingt mir so etwas, dummer Weise, jedoch nicht immer...
Weiterführen werde ich meine Schafhaltung in Litauen allerdings in jedem Fall. Warum sollte ich eine Sache stoppen, welche sich bereits über einen nicht gerade milden litauischen Winter hinweg bewährt hat?
Oder, anderes ausgedrückt, warum soll man denn einigen wenigen Schafen nicht mal was richtig Gutes gönnen?
Ein vergleichbare Schafhaltung in einer, noch sehr ursprünglichen unbelasteten Gegend auf einem ca. 2 ha großen See-Grundstück dürfte in Deutschland eher selten sein.
Ich beabsichtige (Plan Stand heute) meine "Herde" dort um zwei Pommersche zu vergrößern. Ich war mit meinem Schafen Anfang Januar eine knappe Woche zusammen und konnte feststellen, dass mein Rauwolliges Pommersches keinerlei Probleme hatte, selbst nicht bei Temperaturen von -20 Grad und darunter.

Selbstverständlich kann man über eine Webcam Schafe nur so gut (oder schlecht) in Augenschein nehmen, wie wenn man real ca. 10 m entfernt wäre.
Aber, wie wahrscheinlich ist es, dass trockenes, gutes Heu in einem Unterstand schimmelt? Bei meinen außen befindlichen, mit einer Plane abgedeckten Heuballen war dies nicht auszuschließen. Aber, vielleicht hätten sie dann in einem solchen Fall mal meinen mühsam errichteten Unterstand genutzt.....
So weit wie ich informiert bin ist ein halbjähriger Abstand bzgl. Klauenscheiden wohl gerade noch ausreichend? Zu berücksichtigen ist in meinem Fall, dass die Tiere auf dem relativ großen Grundstück viel herumlaufen. Mal auf der Grasfläche, mal am Seeufer, mal im Wald, wo sie auch ab und an scharren.
Eine weitere Frage, welche sich stellt: Aus welchem Grund sollten Schafe, welche ausschließlich nur 100% naturbelassenes Futter zur Verfügung haben, Fieber bekommen?
Ist es, dessen ungeachtet, tatsächlich so, dass Schafe, wenn sie Fieber haben, noch genau so viel herumlaufen als wenn nicht? Mein Beiden hatten sich vor den Heuballen (inzwischen ist dieser "verschwunden") einen Liegeplatz "ausgepolstert". Dort habe ich sie ab und an (vermutlich wiederkäuend) liegen sehen. Die meiste Zeit standen sie jedoch, oder liefen herum. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich umgehend meinen Bauern dort, notfalls mit TA im Schlepptau, in Marsch gesetzt.
Letztendlich jedoch gilt auch für meine Schafe die Weisheit: "no risk, no fun".

Ich hatte mir nier erhofft zu erfahren, ob Kamerunschafe ENVENTUELL für die von mir praktizierten und mittlerweile definitiv bewährten Haltungsbedingungen in Frage kommen. In zwei Monaten werden, wie erwähnt, noch zwei Schafe hinzukommen. Der Grund für meine Inanspruchnahmen dieses Forums war es, sicherzustellen, dass ich nicht, möglicher Weise, eine Gelegenheit verpasse, eine, für Litauen neue Schafrasse dort einzuführen. Dazu wäre jetzt ein Zeitfenster. Mehr als 4 + 1 Schafe werden es nicht werden. Ein Austausch wird's nicht geben, da macht meine Partnerin nicht mit, und in zwei Jahren möchte ich dort mit Schottischen Hochlandrindern beginnen. Ursprünglich sind Kamerunschafe ja wohl einmal von Afrika nach Europa und dann bis ins, vor dem Klimawandel doch relativ kalte Deutschland gelangt?
Hut ab vor den Schafzüchtern im vor-vorigen Jahrhundert!

Grüße
Lothar



Hallo Lothar
seit wann laufen sich Schafe auf Waldböden ,Wiesen und Seegrundstücken die Klauen ab? Warum haben Mufflons in Deutschland Klauenprobleme ? Klauen werden auf Felsen, Beton oder Strassen abgelaufen.

Warum gehst du in ein Haarschaf Forum wenn du den Segen für Wollschafe suchst?

Die beste Schafhaltung ist und bleibt immer noch die Wanderschäferei und nicht ein Webcam Schafhaltung.
MfG Matthias




Hallo alle zusammen,

die Frage

"Seit wann laufen sich Schafe auf Waldböden ,Wiesen und Seegrundstücken die Klauen ab?"

kann ich am Beispiel meiner beiden Schafe sehr präzise beantworten:
Seit Juli letzten Jahres!
Ab diesem Zeitpunkt befinden sie sich auf meinen Grundstück.
Anfang November wollten wir sie einfangen, die Klauen anschauen und in einen Stall überführen.
Das Einfangen scheiterte kläglich. Die Schafe hatten ihre Fitness in den vier Monaten nahezu unbegrenzter Freiheit enorm gesteigert. Als ich sie kaufte, zeigen sie die normale, von Herdenschafen her gewöhnte Lauf-Geschwindigkeit. Vier Monate später erinnerten sie einen eher an herumrennende Rehe. Dies deutete eher nicht auf akute Klauenproblem hin. Für den Bau einer Fangeinrichtung hatte ich kein Material dabei. So kam es dann zum Plan B, der nun erfolgreich abgeschlossen Winter-Außenhaltung. (Meine litauischen Freunde, bei welchen mein Vorhaben ähnlich ankam, wie hier in diesem Forum, hatten noch einen Plan B2: Sie verwiesen mich an einen, ihnen bekannten Jäger, die einzige Lösung, welche für sie vorstellbar und in Litauen relativ leicht umsetzbar ist.)

Inspiziert werden die Klauen von mir erstmalig im nächsten Monat. Die Schafe sind mittlerweile etwas zutraulicher geworden. Nach der Winterpause bekommen sie nun öfter Besuch von meinen Freunden. Deren Wahrnehmung bzgl. des Wohlbefindens der Schafe decken sich mit meinen Beobachtungen via Webcam.

@Matthias:
Ein Gesetzt der Physik, welches besagt, dass Reibung immer dann sattfindet, wenn zwei Materialien im Zuge von Bewegung aufeinander treffen, gilt auch für Schafe: Wenn Schafe 2 ha zur Verfügung haben, anstelle der Deutschland i.d.R. üblichen 0,1 - 0,3 ha oder einer Stallhaltung, bewegen sie sich "etwas" mehr. Dies bedingt eine höhere Reibung welche dann, selbstverständlich abhängig vom Untergrund, zwangsläufig zu höherem Abrieb der Klauen führt. (Zu solchen Schlussfolgerungen ist man i.d.R. auch dann in der Lage, wenn man nix von Schafen versteht!)

Grüße
Lothar



Das hier bringt nix du weißt als Schafhalter nach einem Jahr eh schon alles über Schafe. Schau lieber 24 Stunden auf den Bildschirm und stell uns nicht unsere Zeit.

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