* Forum World of Animals *
In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: Tagebuch über die Störche von ISNY


Die Vermutung von gestern hat sich bestätigt, Finja, Urs und Ursula haben in Isny kalte Füße bekommen (im wahrsten Sinne des Wortes) und sind abgereist. Jetzt hält unsere Storchenqueen Julia alleine die Stellung. -14° zeigte das Thermometer in der Früh, Julia musste die Energiespeicher auffüllen und flog schon recht zeitig vom Schlafplatz auf ihre Lieblingsbirke an der Allee, um nach dem Futterexpress Ausschau zu halten.


Als der Frühstückseimer platziert wurde, war sie sofort zur Stelle




Julia musste sich heute mit einer großen Portion beschäftigen, denn bei der Futtermenge war eigentlich Urs noch mit eingeplant. Eine Aufgabe, die Julia spielend bewältigte und in Nullkommanix hatte sie 20 Küken verspeist!

Gut gestärkt konnte sie die Mittagssonne auf dem Toninest genießen.




LG
Ulli



Die grauen Hüter des Futtereimers hatten sich heute den Wecker gestellt, um rechtzeitig zur Fütterung vor Ort zu sein. Und weil es am frühen Morgen noch nichts zu bewachen gab, wärmten sie schon mal den Futterplatz vor. Julia saß auf ihrer Wartebirke neben dem Storchenbuffet. Als das Futter im Eimer serviert wurde, flogen sie nach Graureihermanier laut krächzend, Flügel schlagend und Häubchen aufstellend ein paar Meter zur Seite, um sich dann sofort auf den Eimerinhalt zu stürzen. Man ahnt es schon, Julias Mahlzeit fiel heute recht knapp aus! Denn bis unsere Storchendame vor Ort war und wie üblich erst dreimal um den Eimer gelaufen war, hatten sich die Grauen schon ordentlich bedient und Julia musste sich mit den Resten begnügen. Und weil sie davon nicht satt geworden ist, musste sie am Nachmittag in der Ach auf Tauchstation gehen






LG
Ulli



Ein nebliger Morgen, es goß in Strömen. Julia stand schon wartend am Futterplatz und da die Graureiher bei Sauwetter anscheinend nicht aus dem Haus gehen, konnte sich unsere Storchendame in aller Ruhe ihrem Frühstück widmen. Am Nachmittag war es wieder trocken, kurzzeitig ließ sich sogar die Sonne sehen. Juliakenner wissen, wo sie da zu finden ist - klappernd auf dem Nest! Zwar nicht auf dem eigenen, sondern auf dem der Tonis, aber dort gefällt's ihr halt besonders gut.






LG
Ulli



Seltsam, kein Storch am Futterplatz trotz geschlossener Schneedecke? Auf den Baumnestern beim Festplatz war schon von weitem ein Storch auf dem Nest von Peppi und Henriette zu erkennen


Das geübte Storchensuchauge erkannte noch einen Storch in einem Wassergraben nahe der Birkenallee


Besser so?


Noch besser!


Das Rotbein auf dem Peppinest konnte schnell identifiziert werden - Julia Adebar stand stolz auf dem höchsten Nest in der Runde und widmete sich ausgiebig der Gefiederpflege!






Typisch Julia, mit Storchendamen will sie das Geheimnis ihres Futtereimers nicht teilen, männliche Storchenwesen, deren Herz sie erobern möchte, lädt sie dagegen gerne zum gemeinsamen Mahl ein. Zum Frühstücken ist sie dann doch noch "heimlich" geflogen, denn auf dem Rückweg von der Morgenrunde war der Futtereimer leer.

Die Webcam lieferte die ersten Beweise, auch auf dem Kastaniennest war ein Storch angekommen. Wolf hat tolle Bilder gemacht und unsere Finja identifiziert. Wer wird der nächste sein?

LG
Ulli



Julia musste den Inhalt ihres Futtereimers heute mit einem frechen Graureiher teilen, der recht forsch und zielstrebig ans Werk ging und nicht erst dreimal vorsichtig um den Eimer herumlief wie die Störchin.


Finja hat von Schwiegermutter Julia gelernt, wo man auch bei winterlichen Verhältnissen ein paar Futterhappen ergattern kann - in der Ach wurde sie fündig. Wie so oft leisteten ein paar Gänsesäger dem Storch Gesellschaft. Das Geheimnis um die Existenz eines gut gefüllten Futtereimers hat Julia ihrer Schwiegertochter allerdings nicht verraten. Julia hat noch nie eine Storchendame mit zum Futterplatz gelockt.






Die Rathausstörchin Ursula hat ihrem Nest nur eine Stippvisite abgestattet und ist nach einer Übernachtung wieder abgereist. Wolf hat beobachtet, dass Finja heute Abend nicht im Nest erschienen ist, das war auch bei ihr nur ein Kurzbesuch mit einer Übernachtung - verrückte Storchenwelt!

LG
Ulli



Das Storchenfrühstück wurde heute früher serviert. Der Hintergedanke: wenn der Graureiher länger schläft und später kommt, kann Julia in der Zwischenzeit in Ruhe frühstücken. Der Plan ging leider nicht auf, denn der langbeinige Graue hatte sich den Wecker gestellt und wartete gemeinsam mit Julia auf der Birke. Julia flog sofort los, als sie den Futterexpress um's Hauseck biegen sah. Sie drehte einen eleganten Bogen überm Futterplatz, landete aber ca. 10 Meter vom Eimer entfernt und legte den Rest zu Fuß zurück. Der Graureiher ließ sich von der Birke gleiten, als der Eimer aufgestellt war und landete punktgenau daneben. Bis Julia zum Futtereimer gespurtet war, hatte der Graue schon vier Küken Vorsprung! Aber er war dann wenigstens so höflich und überließ der Storchendame das restliche Frühstück.


LG
Ulli

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