* Forum World of Animals *
In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: Was man über Tier,Natur liest, hört und sieht ....


Nordkurier 05.09.2016

Stachelbabys mit Problemen
Igel-Nachwuchs in der Mark zu klein

Kurz vor Herbstbeginn bekommen Igel Nachwuchs. In Brandenburg geht es den Jungtieren dieses Jahr allerdings nicht gut.

Die Brandenburger Igelbabys sind in diesem Jahr besonders klein. „Die Würfe sind extrem groß mit extrem kleinen, schwachen Igeln“, sagte die Leiterin der Igelstation Schorfheide im Landkreis Barnim. Sieben kleine Geschwister zählten die Würfe im Schnitt. Als normal gelten vier bis fünf Jungtiere.

Nach Ansicht von Manuela Brecht vom Naturschutzbund Brandenburg kann dies daran liegen, dass es den Tieren zur Paarungszeit im Frühjahr besonders gut gegangen ist: „Da es später warm wurde, kamen etwa auch die Schnecken später raus und dann recht zahlreich“, sagte sie. Wenn es viel Nahrung gebe, seien auch die Würfe größer. Entsprechend kleiner seien die einzelnen Igel.

Wasser, Katzenfutter, gekochte Eier
Igelschützerin Dunst hat bisher innerhalb von zwei Tagen elf junge Igel zur Pflege aufgenommen. Der Kleinste von ihnen wog nur 35 Gramm. Viele seien verwurmt oder von Fliegen befallen. Weitere 180 Igelkinder seien ihr in den vergangenen Tagen telefonisch gemeldet worden. Im Schnitt nimmt die Station jedes Jahr rund 120 kranke Igel zur Pflege auf, davon sind etwa ein Drittel hilfsbedürftige Jungtiere.

Wer dieser Tage kleine Igel entdeckte, solle sie jedoch „um Himmels willen nicht einsammeln“, warnte Dunst. Oft sei die Mutter nur gerade unterwegs. Man solle mindestens einige Stunden lang abwarten, ob die Mutter wiederkäme und gegebenenfalls bei Experten um Rat fragen. Man könne den Igeln aber Wasser oder Katzenfutter hinstellen. Auch zerdrückte gekochte Eier nehmen die Stacheltiere gerne an.


Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Soooo tragisch und traurig...

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_79133396/zwei-loewen-im-zoo-leipzig-ausgebrochen-einer-wird-erschossen.html

Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Fakten und Mythen zum Lausitzer Wolf
Debatte um Wolfsmanagement neu entfacht.
Cottbus
In Brandenburg und Sachsen ist die Debatte um den Wolf in den vergangenen Tagen neu entfacht. Tierhalter schlagen Alarm und fordern die Möglichkeit, "Problemtiere" abschießen zu lassen. Was ist Mythos, was Wahrheit um den Wolf. Die RUNDSCHAU macht den Faktencheck.

Die Zahl der Nutztierrisse durch Wölfte steigt.
Stimmt. In Brandenburg wurden nach Angaben des Agrarministeriums in diesem Jahr bereits 174 Nutztiere gerissen, 2015 waren es knapp 100. Seit 2007 wurden 430 Fälle begutachtet, wo der Verdacht auf Wolfsriss bestand. Bei gut der Hälfte konnte das bestätigt werden. In hat die Zahl der geschädigten Nutztiere mit 100 in Sachsen im vergangenen Jahr einen Höchststand erreicht. In diesem Jahr waren es in Sachsen bis Ende September bereits 135.

Die Wölfe verlieren ihre Scheu und greifen immer öfter Nutztiere an.
Stimmt nicht. Gemessen an der Zahl der Wolfsrudel ist beispielsweise in Sachsen, wo es nach wie vor die meisten Wölfe gibt, die zahl der Nutztierrisse gesunken. 2015 waren es im Schnitt fünf Nutztierschäden pro Wolfsterirritorium, 2014 waren es sieben, 2008 sogar mal neun pro Territorium. Der Grund für die steigenden Gesamtzahlen ist schlicht, das es deutlich mehr Wölfe gibt. Deutschlandweit sind es mittlerweile mindestens 46 Rudel. Im Fokus der Debatte stehen allerdings einzelne Rudel wie das Rosenthaler, die in der tat häufiger Nutztieren angreifen.

Die Wölfe verlieren Scheu und nähern sich dem immer öfter dem Menschen.
Stimmt nicht. Auch wenn ein einzelner "Problemwolf" in Niedersachsen für Probleme gesorgt hat, gilt für die Wölfe in der Lausitz, dass sie den Menschen meiden. Auch wenn der Jubiläums-Tatort am Sonntagabend etwas anderes behaupten wird. Auswertungen der Daten besenderter Wölfe durch das Lupus Institut für Wolfsmonitoring und -forschung haben ergeben, dass sich die Tiere weitgehend in den Wäldern aufhalten – tagsüber zu 90 Prozent, während der Jagd in der Nacht und in der Dämmerung zu knapp 70 Prozent.Menschliche Siedlungen meiden die Tiere nach wie vor so gut wie vollständig.

Bisherige Schutzmaßnahmen reichen nicht mehr aus
Stimmt teilweise. Im Bereich des Rosenthaler Wolfsrudels etwa wurden im Jahr 2016 laut Wolfsbüro bislang elf Übergriffe auf Nutztiere gemeldet. In acht dieser Fälle überwanden die Wölfe Festkoppeln, die bisher immer als sicherer Schutz durch die Experten angepriesen wurden. Als Mindestschutz hatte das Wolfsbüro in Rietschen noch Ende September "stromführende Zäune von mindestens 90 Zentimetern Höhe" oder "feste Koppeln mit mindestens 120 Zentimetern Höhe" genannt. Die Koppeln in Cunnewitz waren 1,40 Meter und teilweise gar 1,50 Meter hoch. "Elektrozäune, die mit Flatterband überspannt waren, wurden bisher nicht überwunden", erklärt das Wolfsbüro nun. "Um weiteren Nutztierschäden im Raum Rosenthal vorzubeugen, werden Schaf- und Ziegenhalter im Bereich des Rosenthaler Wolfsrudels, wie auch im letzten Jahr, dazu aufgerufen, ein Flatterband cirka 20 bis 30 Zentimeter über ihren Elektrozaun zu spannen", heißt es in einer Erklärung des Wolfsbüros weiter.

Tierhalter werden mit Schutzmaßnahmen allein gelassen.
Stimmt nicht. "Das kann niemand bezahlen", erklärte Marco Hintze, Vorstandsmitglied des Bauernbundes Brandneburg am Freitag. Die Tierhalter werden allerdings finanziell unterstützt. Brandenburg und Sachsen ersetzen Schäden, die eindeutig vom Wolf verursacht wurden, und finanziert Schutz-Investitionen. Von 2008 bis 2015 wurden nach Angaben des Umweltministeriums in Brandenburg Fördermittel für Präventionsmaßnahmen in Höhe von knapp 600 000 Euro ausgezahlt. Für 2016 wurden bislang 235 000 Euro beantragt. Tierhalter erhielten für tote Tiere bis Anfang November rund 41 000 Euro. 2105 waren es rund 11 500, und 2014 etwa 9100 Euro.

Der Mensch ist für den Wolfs gefährlicher als umgekehrt.
Stimmt. In Brandenburg wurden im Wolfsjahr 2015/2016 insgesamt 15 Wolfstotfunde bekannt, davon 14 Verkehrsopfer und ein Tier mit sonstiger Todesursache (Bissverletzung mit anschließender Sepsis). Im Wolfsjahr 2014/2015 waren es nur sieben Wölfe (vier geschossene Tiere und drei Verkehrsopfer). Nimmt man die Kalenderjahre waren es 2014 elf Totfunde, 2015 starben neun Wölfe und für das Jahr 2016 sind es bisher 14 Tiere. Angriffe durch Wölfe auf Menschen sind nicht bekannt.

Was denken Sie? Der Wolf - Hysterie oder Euphorie?
Hier geht es zu unserer Umfrage: www.lr-online.de/wolfsumfrage

Bodo Baumert / mit dpa
Lausitzer Rundschau vom 12.11.2016



Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Schwalbenfreundliche Oberschule

Peitz (Cottbus)
Die Oberschule Peitzer Land wurde gestern vom Naturschutzbund Nabu Brandenburg als "schwalbenfreundliche Schule” ausgezeichnet. Waldemar Kozlowski (71), ehrenamtlicher Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde, hatte die Schule vorgeschlagen.

"Seit dort künstliche Nistgelegenheiten angebracht wurden, hat sich die Schwalbenpopulation positiv entwickelt", so Kozlowski. Im vergangenen Jahr haben 20 Paare an der Schule gebrütet, neben Mehlschwalben auch zwei Paare Rauchschwalben. Waldemar Kozlowksi appelliert an alle Hausbesitzer, ebenfalls Nistplätze anzubieten. "Die Hauswand wird dabei nicht beschmutzt und ein Kotbrett verhindert, dass Gehwege dreckig werden." Tipps gibt der Naturschützer unter Tel.: 035601/883120.
(LR v. 29.11.2016)

Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Die Japaner... sehr makaber!

5000-tote-Fische-eingefroren-in-Schlittschuhbahn

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DER STAR, Vogel des Jahres 2018

https://www.lr-online.de/nachrichten/berlin/vogel-des-jahres-2018-star-wird-zum-star_aid-5753448



Lieben Gruß - Hannelore

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Schwan auf der A4 gerettet.

https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/schwan-auf-der-a-4-von-polizei-gerettet_aid-5684616

Lieben Gruß - Hannelore

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Babypinguine verhungert

Tausende Baby-Pinguine verhungert
Laut französischen Wissenschaftlern sind in der Antarktis tausende Pinguin-Küken verendet. Die Eltern der Jungtiere mussten zur Nahrungssuche weitere Wege als üblich zurücklegen. Die Küken starben, während sie warteten.

Aus der Kolonie mit rund 18.000 Adelie-Pinguinenpaaren hätten nur zwei Küken die Brutsaison von Anfang 2017 überlebt. Eine Ursache für das "katastrophale Brutversagen" sehen die Wissenschaftlern in veränderten Umweltbedingungen in der Region seit dem Abbruch eines riesigen Gletschers Mitte Februar 2010.

Durch das Abbrechen des Mertz-Gletschers im Jahr 2010 habe sich der Meeresabschnitt vor der Pinguinkolonie verändert, sagte Pinguinforscher Yan Ropert-Coudert von der Dumont-D'Urville-Forschungsstation in der Antarktis. Ähnliche Brut-Dramen könnten sich künftig häufiger ereignen.

Vom Klimawandel und steigenden Meerestemperaturen bedroht

Aber auch Temperaturschwankungen und Windstärken und Windrichtungen seien Einflussfaktoren. Die französischen Wissenschaftler wurden bei ihren Untersuchungen von der Umweltorganisation WWF unterstützt.

Adelie-Pinguine ernähren sich hauptsächlich von Antarktischem Krill, einer garnelenartigen Krebstierart. Ihr Lebensraum in der östlichen Antarktis war bislang weitestgehend gesichert. Doch sie sind durch den Klimawandel und steigende Meerestemperaturen immer mehr bedroht. Vor vier Jahren überlebte aus derselben Kolonie, die damals aus mehr als 20.000 Pinguinpaaren bestand, kein einziges Küken die Brutsaison.
(Quelle: T-Online-13.10.2017)

Lieben Gruß - Hannelore

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