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In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: Was man über Tier,Natur liest, hört und sieht ....
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Australien: Känguru Anzac und Wombat Peggy,- eine ungewöhnliche Freundschaft:

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Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Glück gehabt

Liebe Grüße in die Runde von
Andrea

"Kinder, Tiere, Pflanzen,
da liegt die Welt noch im Ganzen."
Christian Morgenstern




weiß ich nicht, liebe Andrea, ich habe in zwei verschiedenen Zeitungen gelesen, daß das Eichhörnchen kurz später, wahrscheinlich wegen zu viel Stress, gestorben ist ...

Viele Grüße von
Brit
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Nordkurier.de 08. August 2012

Naturschützer hat Wolf im Visier

Der Wolf wurde in Deutschland lange gejagt und schließlich ausgerottet. Seit 20 Jahren leben die streng geschützten Raubtiere wieder in Sachsen und Brandenburg und breiten sich zügig aus. Im Süden von MV kämpft ein Naturschützer gegen die Rückkehr der Wölfe.

Boek (dpa/mt)
In Umfragen bekommt der Wolf immer wieder eine Mehrheit in Deutschland. Viele wollen, dass das Raubtier wieder hier heimisch werden kann. Doch das ficht Gerd Steinberg nicht an. Der Rentner lebt unmittelbar am Müritz-Nationalpark in Boek und ist einer der wenigen, die sich offen gegen die Rückkehr der Wölfe engagieren. „Erst in wenigen Jahren – wenn bestimmte Tierhaltungen nicht mehr möglich sind – werden einige verstehen, dass wir Recht hatten“, sagt Steinberg, der ein länderübergreifendes „Bündnis gegen den Wolf“ gegründet hat. Der 72-Jährige ist kein Laie: Steinberg arbeitete jahrzehntelang in Berlin-Marzahn ehren- und hauptamtlich für den Naturschutz und hat sogar Auszeichnungen dafür erhalten.

„Der Wolf wird von vielen Deutschen mit dem Hund gleichgesetzt und erhält seinen Ehrenstatus, das ist ein schwerer Fehler“, meint Steinberg. In der Nähe von Boek unweit der Landesgrenze zu Brandenburg, wo er seit zwölf Jahren lebt, wurden mehrfach Wölfe gesichtet. In den letzten zwei Jahren wurden in der Region fast 100 Schafe, Damhirsche und sogar Rentiere gerissen, obwohl bisher nur einzelne Wolfsmännchen nachgewiesen wurden. „Wir erwarten aber in Kürze die Ansiedlung eines ersten Rudels“, kündigte Agrarminister Till Backhaus (SPD) kürzlich an. Das ist keine gute Nachricht, meint Steinberg. Seine Familie stammt aus dem früheren Hinterpommern, wo es damals auch Wölfe gab.

Mehr als 100 Tiere hält Steinberg auf seinem Fünf-Hektar-Hof in Boek

Steinberg ist in Mecklenburg aufgewachsen, war in der DDR im Fischgroßhandel und kennt alle Gewässerecken in Ostdeutschland. Half er in Berlin-Marzahn Amphibien durch das Anlegen von Kleingewässern, so unterstützt er jetzt vor allem wilde Enten und Gänse. Mehr als 100 Tiere hält Steinberg auf seinem Fünf-Hektar-Hof in Boek, der mit einem Wildzaun gesichert ist. Auch der regional fast ausgestorbene Spatz ist dort dank Steinberg wieder vertreten, was ihm Naturschützer hoch anrechnen.

„Die Enten und Gänse ziehen bei mir ihre Jungen auf, die dann wegfliegen, wenn sie können“, erzählt Steinberg. Dabei muss er vor allem Füchsen das Handwerk legen und Waschbären verscheuchen, die immer wieder Gelege ausrauben. Wölfe möchte er deshalb, wie andere Tierhalter in der Region, nicht unbedingt auch noch als „Nachbarn“. Auch wenn Politiker immer wieder Hilfen beim Bau von Elektrozäunen zusichern, ein Miteinander sei in der Landwirtschaft nicht machbar, glaubt Steinberg.

Die Landesregierung in Potsdam hält eine Koexistenz von Landwirtschaft und Wolf dagegen durchaus für machbar. Allerdings müssten Naturschützer und Landwirte etwas dafür tun. Derzeit werde der Wolfsmanagementplan mit den Erfahrungen der vergangenen Jahre überarbeitet.

„Wir verlangen, dass Wölfe wieder gejagt werden“

Noch bestehe sicher keine Gefahr für Menschen, räumt der Wolfsgegner ein, denn Isegrim könne von einem guten Wildbestand zehren. Doch wenn Wölfe an Dörfern vorbeizögen, nähmen sie auch Hunde und Katzen. Und wenn der Wildbestand erstmal dezimiert sei, würden auch Rinder und Pferde nicht mehr sicher sein, was Wolfsbefürworter bestreiten. Das werde zuerst die ökologische Tierhaltung merken, erwartet Steinberg. „Wir verlangen, dass Wölfe wieder gejagt werden, wie in anderen Ländern auch, sonst verlieren sie die Scheu“, heißt die Forderung der Wolfsgegner.

Steinberg hat bei allem, was er anpackt, einen langen Atem. Er war jahrelang Marathonläufer. In dem kleinen Ferienort engagiert er sich auch bei Dorffesten. Mit grünem Försterhemd und dem Transparent „Leben ohne Wolf“ haben Steinberg und Unterstützer mehrfach bei Versammlungen auf Bedenken aufmerksam gemacht. Bei einigen Wolfsfreunden vermutet Steinberg ein gesundes Eigeninteresse. „Biologen bekommen nicht so einfach gut bezahlte Stellen heute, da kommt manchem so ein Wolfsprojekt sicher zugute“, vermutet der Rentner – und geht wieder zu seinen Schafen, Gänsen und Enten.


Viele Grüße von
Brit
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Brit:
Andrea:

weiß ich nicht, liebe Andrea, ich habe in zwei verschiedenen Zeitungen gelesen, daß das Eichhörnchen kurz später, wahrscheinlich wegen zu viel Stress, gestorben ist ...


Oh - das habe ich nicht gelesen!

Ist natürlich auch die Frage - wie lange hing es da schon fest, bevor es bemerkt und ihm geholfen wurde?
Zumindest kann man sich über das Engagement freuen ...


Liebe Grüße in die Runde von
Andrea

"Kinder, Tiere, Pflanzen,
da liegt die Welt noch im Ganzen."
Christian Morgenstern


Andrea:

Zumindest kann man sich über das Engagement freuen ...


Da hast Du wohl recht, liebe Andrea!!!

Viele Grüße von
Brit
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Strafbefehl gegen Jäger vom Hegering Siebengebirge beantragt
http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Strafbefehl-gegen-Jaeger-vom-Hegering-Siebengebirge-beantragt-article834713.html



Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Bedingungslose Liebe...
http://www.dogspot.de/benutzer/mimo/blog/nur-in-seinen-armen-findet-er-schlaf1/

Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Meine Güte, was für eine Geschichte und dann noch dieses rührende Bild dazu ... danke liebe Hannelore für's Teilhaben lassen!

Viele Grüße von
Brit
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Wolf reißt Hirsch in Damwild-Gatter in Bischdorf
Lübbenau
Offenbar ein Wolf hat im Damwild-Gatter von Bischdorf zugeschlagen. Er hat in den zurückliegenden Tagen, wahrscheinlich am Wochenende, einen Hirsch und ein Reh gerissen.
Die Kadaver liegen noch auf der Gatterwiese von Forstwirt Norbert Abt in Bischdorf. Der Jäger ist sich sicher: „Das kann nur der Wolf gewesen sein.“ Abt verweist auf die zerfetzten Kadaver und einen Biss im Hals des Hirsches. Ein Hund, so Abt, hätte sich an den Keulen gütlich getan. „Der Wolf frisst alles, so wie hier“, sagt Abt. Der Hirsch ist in seiner Todesangst offenbar noch gegen den Zaun gesprungen, Teile des Geweihs sind abgeplatzt. Abt geht davon aus – und zeigt entsprechende Spuren – das sich der Wolf unter dem Zaun durchgegraben hat.

Von einstmals 24 Tieren im Gatter sind Abt keine mehr geblieben. Vier Mal sei der Wolf bereits da gewesen in den zurückliegenden Monaten. Das Damwild ist, wenn nicht gerissen, in Panik geflüchtet. „Mittlerweile haben mich aus Koßwig, aus Calau und aus Dubrau Anrufe und Hinweise erreicht, dass meine Tiere dort Schäden verursachen. Abt hat bereits einen Besitzverzicht erklärt, so dass die geflüchteten Tiere gejagt oder vergrämt werden dürfen, wenn sie Schäden machen.

Ganz andere Sorgen hat der Forstwirt mit dem Wolf. „Das Gatter ist keine 150 Meter vom Ort und dem Menschen entfernt.“ Aus seiner Sicht wachse die Gefahr, dass zumindest bei zufälligen Begegnungen etwas passiere. Der Wolf verliere seine Scheu vor dem Menschen, so Abt, wenn er nicht gejagt werden darf.
(LR v. 22.08.2012 - jg)

Spätestens nach dem 2. Einbruch hätte man denken und handeln müssen!!!
Jetzt jammern hilft den Tieren auch nicht mehr!
Und gleich nach der Knarre rufen, weil Menschen in "Gefahr" sind .... lieber Gott laß Hirn wachsen!


Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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