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* Forum World of Animals *
In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)
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Thema: Uwe's Vogel- und Naturbeobachtungen Bewertung:  |

Bild 1 19.05.07 Ein Flußregenpfeiferpaar an der Mulde bei Kleinbothen hudert seine Jungen (einen Tag nachdem die vier Eier am Vorabend noch bebrütet wurden! )
Hallo liebe Birgit,vielen Dank für deine Begrüßung und die Anleitung zum Bilderkopieren.
Wie schon seit einigen Jahren zuvor, konnte ich auch in 2007 die ausdauernden und schön anzusehenden Flußregenpfeifer seit Ihrer Ankunft ,diesmal erst Anfang April an der Mulde beobachten. Einen Tag,nachdem ich die vier bebrüteten Eier von der anderen Seite der Mulde entdecken konnte(30 Tage Brutzeit!)beschloß ich ,mir die Sache aus der Nähe anzusehen. Ich wollte schauen,ob die Eier noch da waren und hatte mir die Stelle doch ganz genau eingeprägt,doch es war keine Spur mehr davon zu entdecken...
Die Flußregenpfeifer waren natürlich aufgeregt ,als ich vorsichtig die offene Kiesfläche absuchte und erst aus gebührender Entfernung konnte ich endlich die Vögel beobachten,wie Sie nun Ihre Jungen emsig huderten!
Welch Glück und Zufall,daß ich am Vortag den jugendlichen Angler vom anderen Ufer aus dazu bewegen konnte ,seinen Standort zu wechseln !(er saß 5 meter neben dem Gelege und ließ sich von dem Schimpfen und Verleiten des Brutpaares nicht beeeindrucken...) Ich habe Max ,so heißt der Junge ,einige Wochen später getroffen (er wohnt direkt an unserem Storchenhorst im Ort und nachdem ich von seinem Vater erfuhr ,daß Max sehr mit der Natur verbunden ist ,habe ich Ihm zum Dank und als Erinnerung ein Vogelbestimmungsbuch geschenkt )
Vielleicht wird so sein Interesse noch mehr angeregt .. So war die Geschichte ja noch einmal gutgegangen,oder ?
Durch die wechselnden Wasserstände der Mulde haben es die Flußregenpfeifer allgemein schwer , Ihre Eier dort auszubrüten ,zumal sie jeden Tag und vielleicht auch nachts etlichen Störungen ausgesetzt sind...Wunderbar anzuschauen ist es ,wenn die kleinen auf dem Kies entlangflitzen - sie sind gleich nach dem schlüpfen sehr mobil und wegen Ihrer Winzigkeit daher auch anfangs schwer auszumachen. Ich habe die Flußregenpfeiferfamilie dann noch einige Male aufgesucht und noch knapp 3 Wochen beobachten können.Durch einige Regenfälle Ende Mai hatte sich Ihr Aufenthaltsort im Uferbereich stark reduziert.
Aber Sie werden es bestimmt geschafft haben die Kleinen groß zu ziehen ! Am 14.Juli war das Paar von der benachbarten Kiesinsel noch da (dort mußte ein zweiter Brutversuch wegen Überflutung gestartet werden)-ich habe aber keine Jungen entdeckt und zuvor ,am 9.Juli konnte ich übrigens
das 2.mal in 5 Jahren eine Gruppe von 10 -12 vermutlich durchziehenden Exemplaren auf jener Insel an der Mulde rasten sehen ,aber leider nicht fotographieren.
Das soll es fürs erste gewesen sein.
Liebe grüße nach Spanien von uwe
(Der Beitrag wurde von U. Cikonia am 27.10.überarbeitet)
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Hallo Uwe und danke für diesen schönen Beitrag! Wie gut, dass Du den Angler zum "Umzug" bewegen konntest. Ich stelle mir die Aufgeregtheit des Brutpaares bildlich vor. Arme Gefiederte, die eh schon so einen schweren Stand haben. - Es muss eine Wonne sein, die Kleinen nach dem Schlupf so rumflitzen zu sehen. - Hab mir vorhin mit google mal Bilder von der Mulde angeschaut. Da scheint es ja noch viel urwüchsige Natur zu haben?!
Und nur so ganz nebenbei und ohne jede Bedeutung: im Titel steht "Flussuferläufer" anstatt "Flussregenpfeifer". Bitte glaub nicht, dass ich Dich kleinlich auf einen Fehler aufmerksam machen möchte. Aber vielleicht wäre es ganz gut, wenn Du den Titel in "Bebachtungen an der Mulde" oder "Uwes Vogelbeobachtungen" oder ganz wie Du´s möchtest ändern würdest. Ich sag das deshalb, weil dann Deine Beiträge und Beobachtungen alle zusammen in einem thread stehen würde, was dann eine schöne, kontinuierliche Dokumentation ergibt. Das ist aber wirklich nur ein Vorschlag!
Herzliche Grüsse aus Spanien
Birgit
www.iberia-natur.com
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Hallo liebe Birgit , vielen Dank für deine aufmerksame
Lesart!Ich wollte Dich gewiß nicht auf die Probe stellen , sondern hätte vielleicht mit meinem Sohn Falk ,der nach einem längeren Aufenthalt aus Neuseeland / Australien zurückgekehrt ist, zu später Stunde nicht so viele Gläser Rotwein trinken sollen und dann noch schreiben... Natürlich waren es die Flußregenpfeiffer!,
für Flußuferläufer konnte ich bisher noch keinen Brutnachweis erbringen ,obwohl das Habitat e.d.auch vorhanden ist.Ja ,die Muldenlandschaft und die noch vorhandenen Auenwälder sind wirklich sehr ursprünglich und interessant und man kann hier tatsächlich sehr viel Natur entdecken und erleben ohne große Reisen unternehmen zu müssen...
Doch darüber ein andermal,denn es ist schon spät und ich muß früh aus den Federn! Gute Nacht und liebe Grüße sagt Uwe(Habe heute übrigens aus dem Igelzentrum Leipzig einen Igel in Pflege genommen,obwohl wir selbst bei uns jedes Jahr einige von den possierlichen Stacheltieren über den Winter bringen und erfolgreich auswildern konnten)
27./28.10.07
Doch nun noch einmal zurück zu meinem Bericht über die Flußregenpfeifer und ein paar Fotos anbei.
Habe die ganze Sache auf Deinen Vorschlag hin doch noch einmal überarbeitet.
Also dann nochmals liebe Grüße und gute Nacht von Uwe (Cikonia )- doch das ist wieder eine ganz andere Geschichte...

Bild 2 Das "Männchen"Ende April am Brutplatz am westlichen Muldeufer auf Wache.

Bild 3 Der Brutlatz vom anderen Ufer gesehen

Bild 4 Der letzte Abend vor dem Schlüpfen der Jungen

Bild 5 Hoffentlich landen die Schlauchboote nicht an...

Bild 6 jetzt naht auch schon Max...

eingefügtes Bild -die Gegahr ist gebannt und es kann zu Ende gebrütet werden... ( Mitte linker Bildrand)

Bild 7 Vater Flußregenpfeifer am 9.6. 07 auf Wacht
...den kenn ich doch schon...


Bild 8 Die Flußregenpfeifer auf der Kiesinsel 14.07.07
wo sind Sie? (Suchbild)

Bild 9 Sonnenaufgang an der vereinigte Mulde bei Höfgen (2km nördlich )

Bild 10 Sonnenuntergang über der Kiesinsel bei Kleinbothen(der Insel der Flußregenpfeifer in der Mulde)
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Achtung Thema vom Thread *Entstehung eines Minibiotops* in diesen Thread umgesetzt.
Beitrag
Naturfreundin 31.10.07 20:43
Hallo Uwe,
Dein Waldkauz mußte ich einfach nochmal rein setzen; weil bei Dir es sich nicht aufgerufen hat. Danke für Deine PN, werde in Kürze antworten. Wollte nur schnell Dein Bild reinsetzen. Du hast aber immer großes Glück seltene Tiere vor die Kamera zu bekommen. Danke!
Allen einen schönen Abend!
Gruß Moni

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Achtung Thema vom Thread *Entstehung eines Minibiotops* in diesen Thread verschoben.
Beitrag
UweCikonia 01.11.07 01:43
Hallo liebe Naturfreundin,
Vielen dank für Deine Antwort und das eingestellte Bild. Ich gehe eigentlich nur mit offenen Augen durch die Welt und sehe mitunter mehr ,als andere Menschen. weil ich gelegentlich die Intuition und das Gespür für kommende Ereignisse habe ...(man muß innehalten können beim gehen und so kommen einfach viele Lebewesen von selbst auf einen zu) auf dieser Eiche konnte ich schon einige Male zu verschiedensten Tageszeiten einen Waldkauz beobachten und fotografieren.Ich habe auch schon machmal welche angelockt(hu huhuhu usw.( hi Hi !-das ist aber nicht ganz ungefährlich!)Aber diese Freunde sonnen sich da meistens und ich rede auch mit Ihnen wie auf dem Foto vielleicht zu erkennen ist? Er schaut mich natürlich nur ungläubig an und ich wünschte eine erfolgreiche Nacht und so ging es mehrere Tage in diesem und im vorigen Jahr.
Aber ich wollte noch etwas zu den Schwalben sagen.
Ich liebe auch alle 3 bei uns vorkommenden Schwalbenarten und habe mich, seitden ich aktiver Orni bin schon mehrmals vehement für Sie eingesetzt und überall,wo ich welche entdecke ,versuche ich die Grundstückseigentümer zu überzeugen oder gar zu begeistern Sie zu dulden und froh darüber zu sein,daß Sie bei "Ihnen"brüten. Ich selber habe schon alles mögliche unternommen,um Mehl-oder Rauchschwalben bei mir anzusiedeln,aber im Moment gibt es im Dorf noch genügend Rinderställe und eine Schmiede und in Muldennähe die besseren Nahrungsqellen, so daß ich bisher immer nur die jungen Schwalben vor dem alten Fachwerkhaus auf der Leitung begrüßen konnte.
Einige flogen auch in die im Sommer immer offenstehenden Fenster ein und haben vielleicht meine Kunstnester entdeckt,aber bisher noch nicht angenommen.
Im Dorfeinkaufszentrum gibt es ein Neues Wohn-und Geschäftshaus und neben den 16 Kunstnestern die aufgrund meiner Initiative angebracht werden mußten und besetzt sind!,befinden sich auch noch 7 weitere richtige Nester an dem Haus und bis heute traut sich niemand mehr diese Nester abzuschlagen... Das kam so: Vor mehreren Jahren führte eine Malerfirma Mitte August Reperaturarbeiten an dem Gebäude aus und einige ältere Damen aus dem Haus informierten mich,das die Arbeiter die Nester abgeschlagen hätten und einige davon mit noch nicht flüggen Jungen sogleich von den anwesenden Katzen getötet worden sind. Ich war erbost und bin sofort hin und habe mit dem Polier gesprochen und Ihm heftig ins Gewissen geredet. (Ich hoffe ,diese unwissenden Menschen haben so etwas nie wieder getan!)
Ich schrieb einen Bericht an das Amt und erstattete somit Anzeige und so wurden daraufhin die Kunstnester angebracht... Und solche unschönen Geschichten können wohl überall und jedes Jahr passieren,wenn man nicht aufpaßt und nichts dagegen unternimmt.
Trotzdem gab es bei uns im Dorf dieses Jahr so viel Mehlschwalben wie noch nie! Mal schauen,ob ich noch ein Foto finde . 
Das soll es für heute gewesen sein und allen Naturfreundinnen und Naturfreunden wünsche ich eine Gute Nacht Euer Uwe Cikonia
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Hallo Uwe, vielen Dank für die interessanten Beobachtungen und die schönen Bilder. Bin auf hoffentlich viele weitere schöne Berichte gespannt. Bin leider erst jetzt dazu gekommen, mir alles genauer anzuschauen und durchzulesen.
Es ist ja auch eine wunderschöne Landschaft dort.
Hartmuth
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Hallo lieber Hartmuth, vielen Dank für deine freundliche Aufnahme im Forum! Du hast ja auch ne Menge zu koordinieren und sehr viele Themen zu bearbeiten und zu beantworten! Ich habe auch bisher zu wenig zeit gehabt ,allen Themen die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Ich hoffe man nimmt es mir nicht übel?! Eigentlich bin ich auch viel lieber "draußen"und ehrlich gesagt, die Schreibarbeit geht mir schwer von der Hand ! Hatte schon einige Antworten bis tief in die nacht hinein verfaßt und dann nicht gespeichert... aber so übt man halt und sucht passendere Formulierungen usw.. Vielleicht wird es jetzt im Winterhalbjahr besser,denn ich finde es schon wichtig sich auszutauschen und seine persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen auszutauschen.
Also nochmals vielen Dank für Deine Antwort und
herzliche Grüße nach Berlin von Uwe cikonia
Übrigens habe ich vor einigen Jahren eine Spreerundfahrt in Berlin unternommen und dabei herrliche Beobachtungen vom Schiff aus machen können! Mitten in der Großstadt Berlin !Teichrallen,Bleßhühner,Flußuferläufer,Straßentauben und Mandarienenten zur Brutzeit beobachtet! Und da gibt es bestimmt noch viel mehr interessante Tiere zu beobachten ,oder ? Also Ciao und noch eine interessante Woche!
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Oh ja, Uwe, die Hauptstadt bieten vielen Tieren eine Heimat. Besonders der Vogelwelt. Aber auch 1.500 Füchse leben in der Großstadt. Und die Wildschweine fühlen sich auch sehr wohl.
Deshalb gibt es in Berlin einen offiziellen Wildtierbeauftragten.
Viele Grüße
Hartmuth
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Ja Hartmuth ,daß will ich gern glauben daß sich Füchse und Wildschweine in der Großstadt wohlfühlen,denn da können Sie schwerer bejagt werden und finden genügend Nahrung im Wohlstandsmüll,oder.? Aber ich beobachte diese Tier doch lieber in der freien Natur und Wildschweine übers Feld jagen zu sehen und dann durch die Mulde schwimmen zu sehen ist schon ein beeindruckendes Erlebnis.(hatte im Jan.diesen Jahres das Glück)
Im April konnte ich im" Stöhnaer Becken"einem wahnsinnig interessanten Schutzgebiet im Süden Leipzigs eine Fuchsfamilie mit Ihren Jungen beobachten .Das war auch ein tolles Erlebnis -und nur in geringer Entfernung suchte eine Gruppe Graugänse nach Futter.
"Fuchs du hast die Gans gestohlen"-aber im Gegenteil als eine Kolkrabenfamilie in die Nähe kam, gingen die jungen Füchse ins Versteck.
Bis bald und Dank für den Beitrag an mich.Uwe C.
10.11.07
Der Beitrag über die Suche nach Prinzeßchens Nachkommen wurde vom Autor bis auf weiteres verschoben,da die Fassung noch nicht endgültig bearbeitet ist. Mit Bitte um Verständnis uwe c.

Prinzeßchen (?) -oder doch Jonas (?)am 19.April 2004 auf dem Horst in Loburg
(Foto von Franka )
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...wieder zurück wartete die nächste Überraschung !
- Stare mitten im strengsten Winter !-natürlich am Futtertisch ,wo es ausreichend Rosinen,Nüsse ,Haferflocken und natürlich 
Sonnenblumenkörner gegen die Kälte und den Hunger gab..
...aber auch ein anderer hungriger Geselle hatte sich eingefunden und in der Zwischenzeit einen Kamerad der Stare in der Scheune verspeist... und zur "Strafe " mußte er ,der Habichtterzel sich ablichten lassen und fand auch nicht sofort den Weg ins Freie...

aber .wann kann man schon mal einem Habicht so aus der Nähe sehen ?
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