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In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: Neu entdeckte / bedrohte Tierarten


Neue Froschart entdeckt - Tiere sind leuchtend gelb und färben ab

Eine neue Froschart gibt den Forschern Rätsel auf: Die Winzlinge sondern gelbe Farbe ab, wenn man sie berührt. Entdeckt wurden sie im Hochland von Panama, wo Amphibien seit Jahrzehnten von einem Pilz bedroht sind.
Einen leuchtend gelben Frosch, der abfärbt, haben Forscher im dichten Regenwald von Panama aufgespürt. Warum der nur etwa zwei Zentimeter große Regenfrosch bei Berührung seine Farbe abgibt, ist den Wissenschaftlern allerdings noch ein Rätsel. Zur Abwehr von Feinden sei die Eigenschaft jedenfalls ungeeignet, da die Farbe keine giftigen Komponenten enthalte, berichtete das Senckenberg Forschungsinstitut am Mittwoch in Frankfurt. Das deutsch-panamaische Expeditionsteam entdeckte zugleich eine Frosch- und eine Salamanderart wieder, die im Hochland des mittelamerikanischen Landes seit mehreren Jahrzehnten nicht gesichtet wurden.

Die ungewöhnlichen Paarungsrufe der männlichen Gelbfärber-Regenfrösche (Diasporus citrinobapheus) hatten die Biologen auf die Spur der winzigen Amphibie gebracht. "Die Rufe dieser Art unterscheiden sich stark von anderen Fröschen. Da hatten wir gleich den Verdacht, dass wir hier eine neue Art gefunden haben", sagte der beteiligte Biologe Andreas Hertz. "Es war aber gar nicht so einfach, die winzigen Tiere im dichten Regenwald ausfindig zu machen, geschweige denn zu fangen."

In der unzugänglichen Bergwelt im Westen Panamas suchten die Wissenschaftler auf verschiedenen Expeditionen von 2008 bis 2010 vor allem an den Ufern von Bergbächen und im Nebelwald nach seltenen Fröschen und Salamandern.

Sie konnten dabei auch 18 von insgesamt 33 gefährdeten und stark gefährdeten Amphibienarten nachweisen. Darunter ist auch ein Salamander, der seit seiner Entdeckung vor 34 Jahren nicht mehr nachgewiesen werden konnte sowie ein Frosch, der seit 27 Jahren nicht mehr in Panama gesehen wurde. Vor allem Ende des 20. Jahrhunderts waren zahlreiche Amphibien in der Region an einer Pilzerkrankung gestorben.

Gravierender sei jedoch der Verlust von geeignetem Lebensraum, erläuterte Hertz. Er forderte das entlegene Cerro Colorado Areal nicht für den Kupferabbau freizugeben, sondern als Schutzgebiet auszuweisen, um die Arten für künftige Generationen zu erhalten. "Es gibt sie an keinem anderen Ort der Welt." Ihre Studien präsentieren die Forscher in den Fachjournalen "Amphibian and Reptile Conservation" und "ZooKeys".

dpa

http://de.nachrichten.yahoo.com/neue-froschart-entdeckt---tiere-sind-leuchtend-gelb-und-färben-ab-.html



www.storchenhof-papendorf.de

Der Link zu Livekamera

Zuletzt bearbeitet: 04.07.12 16:19 von Administrator


Ja, das hatte ich auch gelesen.
Und dass sie Schwierigkeiten hatten, die Minifrösche zu finden, glaube ich gerne. Wir haben auch mal Stunden in einem ja doch gegenüber dem Regenwald sehr übersichtlichen Tropenhaus damit zugebracht, "Vögel" zu finden, die ständig gepiepst haben - nix! Und als wir jemanden fragten, was denn da für Vögel leben würden, erzählte er uns lächelnd - es sind Tropenfrösche.

Liebe Grüße in die Runde von
Andrea

"Kinder, Tiere, Pflanzen,
da liegt die Welt noch im Ganzen."
Christian Morgenstern


WWF warnt vor Artenschwund
Überfischung, Umweltverschmutzung, Waldrodung: Die Menschen verbrauchen stetig mehr Ressourcen - und schränken den Lebensraum vieler Tiere immer mehr ein. Besonders schlecht steht es um Tiger und Flussdelfine.

Der Mensch verbraucht immer mehr Ressourcen. Das ist eine Erkenntnis des diesjährigen Living Planet Reports des WWF. Im Jahr 2050 müssten drei Erden nötig sein, um den weltweiten Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken.

"Schon heute verbrauchen wir mehr als anderthalb Planeten", sagt WWF-Deutschlandchef Eberhard Brandes.
"Wer bezahlt die Zeche dafür?" Reiche Länder lebten auf Kosten der ärmeren, indem sie Ressourcen im Übermaß verbrauchen, mahnt er.


Bedroht: Der Sumatra-Tiger

"Umweltkatastrophen, Lebensraumzerstörung, Artenschwund und Wasserknappheit sind die dramatischen Folgen dieser Entwicklung." Seit mehr als 40 Jahren schrumpfen die Bestände der Wirbeltiere, das bestätigt der Living Planet Report.

Die Zahl der Tiger (Panthera tigris) ist seit 1980 um 70 Prozent zurückgegangen. Heute gibt es weltweit noch 3000 bis 3500 frei lebende Exemplare. Besonders bedroht sind die Tiere auf Sumatra und in Malaysia. Der Grund: Wilderei, weniger Beutetiere und Abholzung der Wälder. "Unser Ziel ist es, die Tigerzahlen im nächsten Jahrzehnt wieder zu verdoppeln. Und das nicht nur durch Schutzgebiete vor Ort", sagt Brandes.

Dramatisch ist die Entwicklung auch bei den Flussdelfinen, die im Amazonas, aber auch im Ganges, Mekong oder Jangtse leben. Mit Ausnahme des Indus-Delfins, der offenbar von einem Fangverbot profitiert, schrumpfen die Bestände seit Jahrzehnten rapide. Immer mehr Dämme, Überfischung, Umweltverschmutzung sind Gründe dafür,
dass der Baiji-Flussdelfin in China nun als ausgestorben gilt.

Bekanntestes Opfer der Überfischung im Atlantik ist der Kabeljau (Gadus morhua): In den vergangenen 50 Jahren gingen seine Bestände um 74 Prozent zurück. Die stärksten Verluste gab es im Nordwest-Atlantik. Vor Schottland leben kaum mehr als drei Prozent der Menge, die dort vor der industriellen Fischerei zu finden waren.

Der im Südatlantik beheimatete Wanderalbatros (Diomedea exulans) ist seit 1972 zahlenmäßig im Sinkflug: Für die Halbierung seiner Bestände sei vermutlich vor allem die Langleinen-Fischerei verantwortlich, in deren Ausrüstung sich die Vögel fatal verfangen.

Der WWF zählt rund 30 Arten auf, die endgültig komplett oder in der Natur ausgestorben sind - darunter das Java-Nashorn (Vietnam), dessen letztes Exemplar 2011 von einem Wilderer erlegt wurde, die in Costa Rica vorkommende Goldkröte, chinesische Weißhandgibbons oder der Waldrons Roter Stummelaffe (Ghana/Elfenbeinküste). Hauptgründe sind auch hier die Lebensraumzerstörung durch Waldrodung, Straßenbau und Landwirtschaft. Die tatsächliche Menge ausgestorbener Arten ist jedoch wesentlich größer, da mit gut zwei Millionen nur ein Bruchteil der Gesamtartenzahl bekannt ist, die auf bis zu 100 Millionen geschätzt wird.

© 2012 Financial Times Deutschland

Gruß
Klaus

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Galapagos-Riesenschildkröte „Lonesome George“ ist gestorben

Mit dem Tod der Galapagos-Riesenschildkröte ist die Unterart "Chelonoidis abingdoni" ausgestorben.




Der Fall sei symptomatisch für das globale, menschenverursachte Massenaussterben, das auf der Erde wüte,
sagte Volker Homes vom WWF Deutschland (World Wide Fund for Nature). Ursachen seien ungebremste Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Wilderei, die Einführung invasiver Arten in sensible Ökosysteme und die Übernutzung durch den Menschen.

Das männliche Exemplar war 1972 von Ziegenhirten auf der Insel Pinta gefunden. Bis dahin galt seine Unterart als ausgestorben. Wie alt der Koloss tatsächlich wurde, ist unbekannt. Aber die Experten gehen davon aus, dass
das Tier mit dem langen Hals und dem dunkel gefärbten, etwa einen Meter großen Panzer vor mehr als 100 Jahren geboren wurde.

Mehrere Erfolglose Paarungen
Auf der Forschungsstation der Insel Santa Cruz wurde mehrfach versucht, die Gene „Lonesome Georges“ durch Paarung mit Riesenschildkröten-Weibchen einer verwandten Unterart vom Vulkan Wolf der Insel Isabela zu erhalten. Die Weibchen legten zwar nach 15-jährigem Zusammenleben mit „Lonesome George“ mehrere Eier, die jedoch alle unbefruchtet waren. Während der letzten Jahre wurden Weibchen der noch näher verwandten Unterart der Insel Española im selben Gehege untergebracht, doch auch diese Paarungsversuche blieben bis zum Tod von „Lonesome George“ ergebnislos.

Nun ist das Tier gestorben - und die Welt ist um eine Spezies ärmer.
Mit seinem Tod sind nun bereits fünf der einst 15 Riesenschildkröten-Unterarten auf den Galápagosinseln ausgestorben.

Quelle: Internet

Gruß
Klaus

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Gerade im Netz gefunden:

Neue Lurchart entdeckt

Liebe Grüße in die Runde von
Andrea

"Kinder, Tiere, Pflanzen,
da liegt die Welt noch im Ganzen."
Christian Morgenstern


Artenschutzkonferenz in Bangkok
Ist das Ende des Elefanten noch abzuwenden?
Ihm bleiben vielleicht nur noch 20 Jahre: Laut Tierschützern ist das Aussterben des Afrikanischen Elefanten absehbar. Und so wird es bei der Artenschutzkonferenz in Bangkok unter anderem darum gehen, die Lockerungen des eigentlich strengen Handelsverbots für Elfenbein zurückzunehmen.



In 20 Jahren keine Elefanten mehr?
Das Ende des Elefanten lässt sich ausrechnen, meint Patrick Omondi vom Kenya Wildlife Service: "Wir wollen natürlich lebende, und keine toten Elefanten", so Omondi. "Wenn das gegenwärtige Wildern so weiter geht, dann gibt es in zwanzig Jahren keine Elefanten mehr und auch kein Elfenbein mehr zu verkaufen."
kompletter Bericht auf tagesschau.de

Klaus meint: Da wird wieder einmal viel geredet und was kommt dabei raus? NIX!

Gruß
Klaus

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