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In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: Aulendorf, PLZ 88326


Storchennest auf dem Schloss der Stadt Aulendorf

Zum Storchennest bitte Bild oder Link anklicken:


http://www.stoerche-aulendorf.de/wordpress/?page_id=1488


Zuletzt bearbeitet: 09.02.17 15:13 von Administrator


Liebe Storchenfreunde,

ich hatte zwar damit gerechnet, dass der langjährige unberingte Partner unserer Störchin in diesen Tagen auftauchen und versuchen würde, den seit 4. März anwesenden Schweizer Storch (rechts beringt mit der Nr. SE 481) wieder zu vertreiben. Aber es war schon ein seltenes Glück, heute Morgen diesen rasanten Storchenkampf aus nächster Nähe beobachten und fotografieren zu können.
Die Störchin beteiligte sich nicht an den heftigen Kämpfen, schon bei der ersten Attacke flog sie weg und überliess das Terrain den beiden Storchenmännchen. Die ersten Angriffe des unberingten Storches konnte der Schweizer Storch abwehren. Nach harten Auseinandersetzungen wurde er schliesslich aus dem Nest gedrängt. Er gab aber nicht auf und attackierte noch längere Zeit. Vergeblich - das unberingte Männchen zeigte sich stärker und entschlossener. Letztlich flog der Schweizer Storch weg und kurze Zeit später kehrte die Störchin zum triumphierenden langjährigen Partner zurück. Fraglich ist, ob sich der Schweizer Storch mit der Niederlage abfinden wird oder weitere Versuche startet, Nest mit Störchin zurückzuerobern.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Steinhauser

Viele Grüße von
Brit
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Schwäbisch.de 16.07.2012

Jungstorch erholt sich gut

Von Simone Harr

Aulendorf Der Aulendorfer Jungstorch, der sich vergangenen Freitag den Flügel gebrochen hatte, hat die Not-Operation gut überstanden. „Das mit dem Fressen kriegen wir auch langsam hin“ sagt Jochen Dambacher, stellvertretender Leiter des Affenberg Salem. Hier erholt sich der gefiederte Patient aus Aulendorf in der Storchenstation. Am Anfang habe der Jungstorch noch etwas zögerlich gefressen. „Wir müssen sicher gehen, dass er genug Energie bekommt und haben ihn daher zwangsernähren. Das ist vergleichbar mit einem Menschen, der im Krankenhaus eine Infusion bekommt“, sagt Dambacher.

Der Storch aus Aulendorf teilt sich eine Voliere mit einem anderen Jungstorchen. „Dieser Storch hatte erste Flugversuche unternommen und hatte dann nicht genügend Muskelkraft, um wieder zurückzufliegen. Wir päppeln die beiden jetzt gemeinsam auf“, sagt Dambacher.

Nach der Operation hatte der Aulendorfer Jungstorch eine Bandage erhalten. „Erstaunlich und schön ist, dass er den Flügel trotz Bandage gut hält. Das ist nicht immer der Fall“, sagt Dambacher. Zwei Wochen muss der Jungstorch die Bandage noch tragen. „Wir beobachten ihn weiter. Bisher läuft alles nach Plan“, sagt Dambacher.

Mitte/Anfang August starten die Jungstörche in Richtung Afrika. Dambacher hofft, dass der Aulendorfer Jungstorch bis dahin wieder fit ist.

Bruno Sing, Vorsitzender des BUND Aulendorf, ist froh, dass der Jungstorch sich gut erholt. „Ich bin mit Salem laufend in Kontakt. Wir müssen jetzt sehen, wie sich der Storch weiter entwickelt“, sagt Sing. Er hoffe, dass der Jungstorch bald zu seiner Familie nach Aulendorf zurückkehren kann.

Sing hat sowohl Storchenvater Georg Steinhauser, der derzeit im Urlaub ist, als auch Bad Waldsees Storchenvater Hans Daiber und die Storchenbeauftragte des Regierungspräsidiums Ute Reinhard über den Zustand des Jungstorchen informiert.


Viele Grüße von
Brit
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Schwäbische.de 07.03.2013

Aulendorfer Storchenpaar ist zurückgekehrt

Aulendorf / sz Pünktlich zum meteorologischen Frühjahrsbeginn sind die Weißstörche aus dem Süden in den oberschwäbischen Raum zurückgekehrt. „So haben auch seit dem 27. Februar fast täglich ein oder zwei Störche auf einem der beiden Aulendorfer Nester eine kurze Rast eingelegt, sind dann aber weiter gezogen“, berichtet Aulendorfs Storchenvater Georg Steinhauser. Am 6. März tauchte dann gegen Abend das langjährige Aulendorfer Storchenpaar auf und besetzte seinen Eigenbau auf dem Strommasten. „Der unberingte Storch ist seit 2008 in Aulendorf, die mit der Nummer A5398 markierte Störchin seit 2009“, so Steinhauser. Bei der letztjährigen Beringung ihres Nachwuchses wurden die Storcheneltern auf die Namen Fridolin und Brigitte getauft. „Erstmals bezog das Paar gemeinsam seinen Sommersitz, während das Männchen in den Vorjahren erst in der zweiten Märzhälfte erschien und dann einen anderen Storch vertreiben musste, der sich inzwischen zu seiner Partnerin gesellt hatte. Dieser Kampf wird ihm diesmal erspart bleiben“, berichtet Steinhauser. Vermutlich werde das Storchenpaar aber wieder verhindern, dass sich Artgenossen im nahe gelegenen Schlossnest niederlassen.


Viele Grüße von
Brit
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Schwäbische.de 12.06.2013

Storch Fridolin hat neue Partnerin

Aulendorf / sz Aulendorfs Storchenvater Georg Steinhauser war „dermaßen überrascht“, als er Storch Fridolin mit einer neuen Partnerin im Aulendorfer Nest erblickte. „Ich dachte mir, das wars für 2013 – jetzt gibt es nichts mehr Besonderes zu berichten. Aber weit gefehlt“, sagt er. Denn das Storchenmännchen schein eine neue Partnerin zu haben. „Am Sonntagabend saß er noch zusammen mit seiner Partnerin Brigitte im Steegen auf dem Strommasten und hat deren Absturz mitbekommen“, sagt Steinhauser. Am Montag habe er ihn abends beobachtet. „Mit gesenktem Kopf stand er stoisch in seinem Nest“, berichtet Steinhauser. Am Dienstag erhielt er einen Anruf eines Anwohners, der durch mehrfaches Geklapper auf das Storchennest aufmerksam wurde. Tatsächlich saß ein zweiter Storch im Nest. „Ich konnte seine Ringnummer A 7504 ablesen, es war eine mir aus der Umgebung bekannte Störchin“, sagt Steinhauser. Die Tiere seien sowohl tagsüber als auch Nachts im Nest. „Ich denke, es hat sich ein neues Storchenpaar gebildet, das vermutlich im nächsten Jahr das Nest wieder gemeinsam besetzt“, sagt Steinhauser.


Viele Grüße von
Brit
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15. Juni 04:39


15.Juni 04:55


17. Juni 21:49


17. Juni 22:12


18. Juni 04:48
















Schwäbische

Lokales 03.12.2014

Wolfgang Heyer

Die Storchen-Kamera ist am Nest angebracht

Im Internet werden zukünftig Live-Bilder im fünf-Sekunden-Takt zu sehen seinDas Modell Mobotix wurde präpariert, damit Störche und Tauben nicht darauf Platz nehmen.



Aulendorf sz Die Kamera am Storchennest in Aulendorf ist angebracht: Am Mittwoch haben Mitarbeiter der Netze BW das Gerüst samt Gerät fest am Stamm montiert. Ab Frühjahr 2015 sollen die Kamerabilder dann allen Interessierten online ur Verfügung stehen.
Erleichtert und glücklich zeigten sich die Mitlgieder des BUND Aulendorf während der Befestigung der Kamera. „Ich bin so froh, dass es nun klappt und die Störche im nächsten Jahr beruhigt nach Aulendorf kommen können“, meint Hugo Kesenheimer, während Bernd Herrmann, Dieter Schmucker und der Vorsitzende Bruno Sing mit dem Kopf nicken. Nachdem die Kamera, respektive das alten Storchennest auf dem Schlossdach seit einigen Jahren verwaist ist und diverse Kameranbringungsversuche am Kirchturm aus rechtlichen und technischen Schwierigkeiten gescheitert sind und zu guter Letzt der zu früh eingeflogene Storch am Anfang des Jahres jeweils einen Strich durch die Rechnung der Naturfreude machten, konnte die Montage gestern endlich durchgeführt werden. „Ich bin glücklich, dass wir allen Aulendorfern und Gästen eine Übertragung aus dem Nest bieten können“, erklärt Sing und hofft auf schöne Einstellungen beim Schlüpfen der Störche. Bei der Ausrichtung achteten die Verantwortlichen vor allem darauf, dass die Kamera nicht in Anflugrichtung der Tiere liegt, richteten sie in Richtung Osten aus und folgten damit dem zuvor eingeholten Rat des Aulendorfer Storchenvaters Georg Steinhauser.
Eine typische Sicherheitskamera
Wie der EDV-Beauftragte des BUND Aulendorfs, Dieter Schmucker, vor Ort erläutert, handelt es sich bei der Kamera um das Modell Mobotix: „Das ist eine typische Sicherheitskamera. Damit werden zukünftig alle fünf Sekunden Live-Bilder, also Schnappschüsse erstellt, die dann direkt ins Internet auf die Homepage übertragen werden.“ Hierfür wurde ein Lan-Kabel von der Kamera in ein angrenzendes Familienhaus gelegt. „Vielen Dank an die Bewohner, die uns die technische Übertragung zur Verfügung stellen“, verdeutlicht Sing den Aufwand, den die Kameraunterhaltung mit sich bringt.
Im Frühjahr 2015 sollen die ersten Bilder der Storchen-Kamera im Internet zu sehen sein, also rechtzeitig zum Einflug der Tiere, wie die Verantwortlichen versichern. Schließlich sei das System mehrmals getestet und für gut befunden worden. Und so werde die Zeit bis zum ersten Live-Bild noch damit zugebracht, zu testen, ob punktuelle Veränderungen der Kameraeinstellung möglich sind – beispielsweise eine Videostream oder Bilderfolgen im zwei Sekunden-Takt beim Schlüpfen. „Das ist theoretisch möglich und es ist eine Idee, die in Bearbeitung ist“, sagt Schmucker.
Nest überprüft
Der Bad Waldseer Storchenvater, Hans Daiber, nutzte die kostenfrei zur Verfügung gestellte Hebebühne der Netze BW zudem, um das Nistmaterial des Nestes zu überprüfen. Ausgestattet mit Ruten und Schilfrohr begutachtete er das von den Störchen geschaffene Nest, um Schäden vorzubeugen. „Im Nest wächst Gras, das ist ein Zeichen dafür, dass das Wasser nicht abfließt und das kann im Frühjahr dann zum Problem werden“, erklärt der Storchen-Experte. Vor acht Jahren hat Daiber am Bad Waldseer Nest eine Kamera angebracht und weiß, dass die Bilder überregional angeschaut werden und sich großer Beliebtheit erfreuen. In den Jahren 2009 bis 2011 wurde auf die Bilder der Aulendorfer Kamera jährlich rund 100 000 Mal zugegriffen.
Die Storchen-Kamera trage auch einen Teil zum Naturschutz bei, wie Bruno Sing hervorhob: „Es ist ein Leittier und die Kamera wird den Menschen diese wunderschönen Tiere noch näher bringen. Und was man liebt, das schützt man.“
Die Bilder der Storchen-Kamera gibt es voraussichtlich ab Frühjahr 2015 im Internet unter:
www.stoerche-aulendorf.de


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