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In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: Worms, PLZ 67547


Wenn ich mich recht erinnere, dann sind doch letztes Jahr auch ein paar Wormser besendert worden.





Da hast Du Recht, Sunny. Die haben aber leider nicht alle das erste Jahr überlebt, meine ich.

Liebe Grüße, Liesbeth


Das Storchenleben ist einfach elend gefährlich, vor allem für die unerfahrenen Jungstörche Ich hoffe aber, dass diesen kleinen Wormsern mehr Glück beschieden ist. Ich freue mich jeden Tag, sie gesund und munter zu sehen, nachdem sie schon für tot gehalten wurden und so knapp von der Schippe gesprungen sind.

Liebe Grüße, Ruth




Da gibt es doch so einen schlauen Spruch:

Totgeglaubte leben länger!

Denken wir einfach mal positiv!



Tja, Sunny, nur ist es eine traurige Tatsache, dass 80% der Störche ihr erstes Lebensjahr nicht erreichen!

Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Wormser Zeitung 14.06.2016

Tiergarten Worms: Jungstörche auf weiter Reise per App im Blick behalten

Von Sandra König
WORMS - Gut gewachsen, nur mit dem Gefieder etwas zurück: Am Samstag hatten die Tierpfleger sowie Nabu-Fachleute Gelegenheit, die Wormser Tiergarten-Jungstörche ganz aus der Nähe zu betrachten. Die vier Vögel erhielten ihre Beringung von der Vogelwarte Radolfzell; drei wurden zusätzlich mit Sendern ausgestattet – und sollen von ihrem Ausflug an nicht nur wichtige wissenschaftliche Daten sammeln, sondern auch für Storchenfans per Smartphone-App zu orten sein. Namen bekamen sie in diesem Zuge ebenfalls.

Mit routinierten Griffen drückt Ingrid Dorner die schwarzen Ringe oberhalb des Storchen-Knies zu, notiert die individuelle Nummer darauf, das Gewicht der Jungvögel und deren Maße, die ihr Dr. Wolfgang Fiedler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie ansagt. Schnell ist klar, dass den ersten drei im Wormser Tiergarten geschlüpften Storchenkinder eine besondere Aufgabe zukommen wird; Nummer vier ist noch zu klein: Sie werden neben der Beringung mit Sendern ausgestattet, die wie kleine Rucksäcke zwischen ihren Schulterblättern festgeschnallt werden, und sollen via GPS sowie weiteren Sensoren wichtige Daten an das rheinland-pfälzische Storchenzentrum in Bornheim senden. Mit ihnen wollen die Wissenschaftler mehr über die Flugrouten, Futtersuche und Verweildauer der Jungstörche erfahren.

Hoffen auf Überleben der Vögel
Möglich wurde diese Premiere für Tiergarten-Jungstörche durch finanzielle Unterstützung von Sponsoren, darunter des Wormser Nabu, wie Beisitzer Dr. Hilmar Kienzl berichtete. Steht das Geschlecht der Jungstörche fest – wofür sie bei der Beringung eine Feder lassen mussten, deren DNA nun untersucht wird –, finanziert der Verein den knapp 2500 Euro teuren Sender für „Rudi“. Entpuppt sich der Storch als Weibchen, wird er „Blanca“ heißen. Die anderen Storchenkinder sollen unter den Namen „Andra“ sowie „Jona“ beziehungsweise „Ayla“ – wiederum je nach Geschlecht – in der App zu finden sein.

Auch wenn die Beringung des Storchennachwuchses jedes Jahr im Tiergarten ansteht, ist das Interesse bei Mitarbeitern wie Besuchern groß. Neugierig verfolgen sie, wie der Hubsteiger vom Wirtschaftsweg der Anlage heranfährt und sich der Korb immer näher ans Nest schiebt. Aufgeregt fliegen die Altvögel auf, lassen sich in Steinwurfweite nieder und behalten alles im Blick. Dann geht es schnell: Die Küken kommen in einen Karton und werden mit einem Handtuch abgedeckt. Ihr Instinkt, sich bei Gefahr tot zu stellen, macht das Hantieren mit ihnen einfach. Um die dreieinhalb Kilo wiegen die Jungvögel aktuell, die sich trotz des Unwetters Ende Mai, als es kurzzeitig schlecht um sie stand (wir berichteten), gut entwickeln, wie der zoologische Tiergartenleiter, Marco Mitzinger, zufrieden feststellt.

Auch die Experten aus Radolfzell und Bornheim sind zufrieden. „Hoffentlich haben wir in diesem Jahr mehr Glück“, sagt Christiane Hilsendegen, die die Besenderung für das Storchenzentrum koordiniert. Denn von den 26 Tieren, die sie 2015 gekennzeichnet haben, sind nur noch zwei am Leben. Auch die Tiergartenstörche schafften es nicht und starben auf ihrem Weg ins Warme irgendwo in Spanien. Doch nun ist bald die neue Generation unterwegs: Insgesamt knapp 20 Beringungen sowie 14 Besenderungen stehen für die Wissenschaftler allein an diesem Wochenende in der ganzen Region an.


Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de






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Toller Schnappschuss!!!

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Brit
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