* Forum World of Animals *
In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

Seiten: Anfang ... 5 6 7 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: SCHWEIZ/CH - Birri




Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de






Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Ups ....!???



Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Aargauer Zeitung 19.06.2016

Der kleine Storch in Birri überlebt den nassen Frühling – viele andere nicht
von Andrea Weibel — Schweiz am Sonntag 19.6.2016 um 13:53 Uhr

Der nasse Sommer hat im ganzen Kanton viele Storchküken sterben lassen, im Murimoos überlebten zweit Drittel weniger als letztes Jahr.

Dieser Frühling war vor allem eines: nass. Das mag viele Menschen stören, weil die Wanderung abgesagt wird, die Wäsche nicht trocknet oder mit Regenschirm grilliert werden muss. Für andere Bewohner des Kantons fallen aber nicht nur Freizeitaktivitäten ins Wasser, sondern geht der Regen ans Eingemachte. «Störche haben keine Bodenheizung, und wenn die Jungen noch nicht fliegen können, müssen sie im nassen Nest warten, bis die Sonne wieder auftaucht», sagt Marco Stettler aus Sarmenstorf. Mit seinem Team hat der Vogelfreund diesen Februar drei Storchennester auf acht Meter hohen Stangen auf einem Sarmenstorfer Feld aufgebaut. Zufall und Glück wollten es, dass bereits nach sechs Wochen ein Storchenpärchen in einem Nest zu brüten begonnen hat. Das Paar wurde zu einer kleinen Attraktion für Spaziergänger. Doch die Freude währte nicht lange. «Unsere Störche waren etwas spät dran, und obwohl sie noch zwei Wochen länger brüteten als die üblichen gut 30 Tage, haben wir nie Jungtiere gesehen. Entweder sind sie gar nicht erst geschlüpft oder als kleine Küken im nassen Nest gestorben.» Er hofft, dass die Störche es nächstes Jahr nochmals versuchen werden, «manche wechseln nach einem Misserfolg aber auch den Brutplatz», so Stettler.

26 statt 92 Jungstörche
Auch im Murimoos herrscht ein trauriges Bild: Wo 2015 noch 92 Jungstörche gezählt werden konnten, sind es diesen Sommer gerade 26, wovon vier bis fünf noch nicht über den Berg sind. «Immer wieder mussten wir verendete Jungtiere unter den Nestern zusammenlesen. An einem Ort, wo ich einen Kadaver aus den Ästen eines Baumes geholt habe, fand ich im Nest noch weitere tote kleine Störche. Ein sehr trauriges Bild», sagt Agustin Gavilan, Hauswart und Storchenverantwortlicher im Murimoos. «Aber das ist halt Natur, in einem Jahr sind es viele, im nächsten nicht, da können wir nichts machen. Wir freuen uns einfach über alle Störche, die überleben und im nächsten Jahr wieder zum Brüten zurückkommen.» Derzeit zählt das Murimoos 30 Brutpaare, 17 Jungstörche konnten bisher beringt werden.

Freuen können sich dagegen Mars und Susanna Bertholet aus dem Aristauer Dorfteil Birri. Ihr kleiner Storch, um den sie vor allem um Pfingsten noch gebibbert haben, weil er schmutzig und nass im Nest ausharren musste, hat überlebt. «Er ist schon fast so gross wie seine Eltern», freut sich Susanna Bertholet. Aus fünf Eiern schlüpften vier Küken, nur eines hat bis heute überlebt. Seinen Werdegang verfolgte aber nicht nur die Familie Bertholet, sondern über die Webcam neben dem Nest (www.mars-bertholet.ch) auch Storchenfreunde aus aller Welt. «Manchmal tut es einem weh, wenn man zusehen muss, wie die Störche verenden. Man würde die Kleinen am liebsten in die Stube runter nehmen und aufwärmen. Aber das ist eben Natur», sind sich auch Bertholets einig.


Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de






Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




2017



Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de






Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




2018



Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de


Seiten: Anfang ... 5 6 7 Zurück zur Übersicht

WebMart Homepage Tools: Eigenes Forum kostenlos starten