* Forum World of Animals *
In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

Seiten: 1 2 3 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Barßel, PLZ 26676


Zur Webcam bitte Bild oder Link anklicken: (vorzugsweise mit Mozilla Firefox)


https://storchencambarssel.click2stream.com
Hugo und Helga

Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de



Zuletzt bearbeitet: 27.03.17 14:51 von Administrator




Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de





tolle Kamera.
Danke !



LG,
Evy

" Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn "

Zuletzt bearbeitet: 20.03.16 12:43 von Evy


GA 24.03.2016

Mit Drohne Störche bei der Mühle gestört

von Hans Passmann
Unbekannte haben am Wochenende mit einer Drohne Aufnahmen von den Störchen in Barßel gemacht. Die Tiere flüchteten kurzzeitig. Die Polizei ist über den Vorfall informiert worden.

Barßel - Sorgen um das brütende Storchenpaar bei der Ebkenschen Mühle in Barßel: Natur- und Storchenfreund Karl Wemje aus Augustfehn hat am vergangenen Wochenende zwei erwachsene Personen beobachtet, die eine schwarze und weiße Drohne direkt über das Storchennest steuerten, um Aufnahmen von oben auf das Nest zu machen. „Aus Panik haben die beiden Störche sofort das Nest verlassen“, sagte Wemje.

Der Barßeler Storchenvater Heino Weyland ist in Sorge: „Eine solche Störung bedeutet eine große Gefahr für den Bruterfolg der Störche. So könnten dadurch die heranwachsenden Embryonen im Ei absterben.“ Allerdings lasse sich darüber nur spekulieren. Tatsache sei, dass die Störche von der Drohne verängstigt wurden. „Mittlerweile haben sich weitere Personen bei mir gemeldet, die ebenfalls diese Beobachtungen mit den Drohnen gemach haben“, sagt Weyland.

Die Polizei in Barßel ist informiert worden. „Sie werden im Wege der Streifenfahrten sich am Storchennest sehen lassen. Beobachter von Drohnenflügen sollten sich nicht scheuen, die Polizei sofort zu benachrichtigen“, sagt Weyland. Es komme immer wieder zu Zwischenfällen mit den sogenannten Multicoptern. Vielfach hätten die Störche das Nest verlassen und seien nicht zurückgekehrt. „Gott sei Dank sind die Störche auf das Nest bei der Mühle zurückgekehrt“, sagt Weyland.


Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de










Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de






Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de








Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de






Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




NWZ online 21.05.2016

Drama um Barßeler Storchennachwuchs
Von Hans Passmann

Die Storcheneltern haben zwei Sprösslinge aus dem Nest geworfen. Familie Stavermann hat beide kurzerhand gerettet. Der jüngste Storch wird aber vermutlich nicht überleben.
BARSSESechs Jungstörche waren im Nest bei der Mühle in Barßel geschlüpft. Eine kleine Sensation in Störchenkreisen. Doch mit der Aufzucht schienen die Eltern überfordert. Zunächst kickten am Mittwoch die Storcheneltern einen Jungstorch aus dem Nest. Am Donnerstag folgte dann der Zweite.

Viele Menschen hatten das Drama um die kleinen Störche über die Storchenkamera verfolgt. So auch Karl Wemjes aus Augustfehn. „Es ist traurig, dass die Störche den Nachwuchs aus dem Nest geworfen haben. Das traurige Schauspiel habe ich über die Webkamera tatenlos verfolgen müssen“, so Wemjes. Er hofft nun, dass die verbleibenden vier Störche groß werden.

Aber nicht nur der Ammerländer hat dies verfolgt, sondern auch Familie Stavermann aus Barßelermoor. „Meine Schwester Elke Bunger hat mich angerufen und erzählt, was sich da gerade im Storchennest am Mittwoch abspielte“, sagte Sonja Stavermann. Sie fasste sich ein Herz, fuhr zur Mühle und tatsächlich fand sie den kleinen Storch auf der Erde unter dem Nest und nahm ihn mit nach Hause.

Dort hat die Familie das wohl kleinste der sechs Küken erst einmal gewärmt und dem kleinen Storch etwas zu fressen gegeben. Rat dazu holten sie sich bei Tierärztin Dr. HeikePapenhagen aus Barßel.

Nur einen Tag später am Donnerstag verfolgte Schwägerin Anja Fresenborg aus Barßel das Treiben im Storchennest und sah, wie die Eltern ein zweites Junges aus dem Nest beförderten. Auch sie machte sich auf den Weg zur Mühle. Das Kleine hatte den Sturz aus rund 15 Metern Höhe überlebt. So nahm es Fresenborg mit.

„Es war etwas kräftiger“, sagte Sonja Stavermann. Sie informierte die Wildtierauffangstation in Rastede über die Ereignisse am Storchennest in Barßel. Der Leiter der Auffangstation, Klaus Meier, machte sich auf den Weg nach Barßel und nahm die beiden Jungstörche mit.

„Es leben noch beide Jungstörche. Doch der jüngste Sprössling wird es wohl nicht schaffen, so traurig es ist. Er war einfach zu schwach und nimmt leider kein Futter an“, erklärte Meier am Freitag gegenüber der NWZ .

Doch die Nahrungsaufnahme ist unbedingt erforderlich, um zu überleben. Das zweite Küken langte aber kräftig hin und werde es wohl überstehen, so Meier.

Wohlauf im Storchennest in Barßel sind die vier noch verbliebenen Küken und sie werden von Tag zu Tag kräftiger. „Hier dürfte keine Gefahr mehr bestehen“, meinte Barßels Storchenvater Heino Weyland.


Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de






Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de


Seiten: 1 2 3 Zurück zur Übersicht

WebMart Homepage Tools: Eigenes Forum kostenlos starten