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In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: Leiferde - PLZ 38542


NDR.de 13.03.2018

Storch "Fridolin" hat seine "Friederike" wieder

"Fridolin" hat seine "Friederike" wieder. Seit dem frühen Dienstagmorgen nistet die Störchin wieder im Artenschutzzentrum des Naturschutzbundes (NABU) in Leiferde im Landkreis Gifhorn. Damit ist das Storchenpaar, das seit vielen Jahren auf dem Schornstein brütet, wieder vereint. Storchenmännchen "Fridolin" war bereits vor knapp einem Monat aus dem südeuropäischen Winterquartier in Leiferde zurückgekehrt. "Seit dem 8. März versuchte ein unberingtes Storchenweibchen, 'Fridolin' und das Nest auf dem Schornstein für sich zu erobern", sagte Bärbel Rogoschik vom Artenschutzzentrum. "Doch ohne Erfolg. 'Fridolin' schubste das fremde Weibchen immer wieder vom Nest."

Ankunft immer früher
Bereits zum elften Mal hat "Fridolin" dem NABU zufolge seinen Weg in sein heimisches Nest gefunden. In diesem Jahr einen Tag später als noch im vergangenen Jahr - dennoch "setzt sich die kleine Tradition der frühen Ankünfte fort", sagte Rogoschik. Bereits Ende Januar hatte der NABU ein Pärchen und eine Storchendame im Landkreis Gifhorn gemeldet. Ihre sehr frühe Ankunft lag den Experten zufolge am warmen Winter, aber auch an einer Süd-West-Strömung, die die Störche zum Monatsende genutzt hatte.


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Welt digital

Storch Fridolin vermisst Partnerin Friederike

Leiferde (dpa/lni) - Niedersachsens Promi-Storchenpaar schien bereits glücklich wiedervereint, nun aber vermisst Storch Fridolin seine Partnerin Friederike. Die Storchendame war vor einer Woche allem Anschein nach aus dem Winterquartier in den Horst auf dem Schornstein des Nabu-Artenschutzzentrums in Leiferde bei Gifhorn zurückgekehrt, wo Fridolin bereits wartete, sagte Leiterin Bärbel Rogoschik am Mittwoch. «Beide haben sich sofort gepaart, was darauf hindeutet, dass Fridolin seine Partnerin bereits kannte.»

Da Friederike keinen Ring trägt und anders als Fridolin auch keine hervorstehenden Merkmale hat, steht aber nicht eindeutig fest, mit wem der Storchenmann sich vergnügte. Die Dame schleppte aber gleich Nistmaterial an, wie Rogoschik sagte, ein Zeichen also für ernste Absichten. «Dann war sie immer länger weg und jetzt sehen wir sie gar nicht mehr.» Ob Beziehungskrise, Unfall oder Nestflucht - was mit der Storchendame passiert ist, kann Rogoschik noch nicht sagen. Möglich sei, dass dem Vogel etwas zugestoßen sei oder dass die Storchendame wegen des winterlichen Wetters den Rückflug gegen Süden angetreten habe.

Fridolin verbringt den Frühling bereits zum elften Mal in Leiferde. Im Jahr 2015 war seine langjährige Partnerin Frida nicht nach Niedersachsen zurückgekehrt, daraufhin verpaarte Fridolin sich mit Friederike. Nun verteidige er das Nest gegen andere Storchendamen, die bei ihm landen wollten, sagte Rogoschik. Weil der Nabu seit Jahren über Storch Fridolin und seine Partnerinnen berichtet, genießen diese einen gewissen Bekanntheitsgrad. Nun wollten die Leute wissen, was da los sei im Nest. Unzählige Mails müsse sie beantworten, meinte Rogoschik. Insgesamt gab es zuletzt in Niedersachsen und Bremen rund 770 Storchenpaare.




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Ups ... ist Friederike wieder zurück???



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Nein, das ist 'Mai' aus Dänemark! Hier aus den "Schaumburger Nachrichten"vom 26.03.2018:

Storch Fridolin hat neue Freundin aus Dänemark

Sie waren wohl das bekannteste Pärchen mit Flügeln – doch vor wenigen Tagen wurde Storch Fridolin von seiner Friederike verlassen. Nun hat die Geschichte um den Webcam-Storch aus Leiferde eine glückliche Wendung genommen.

Leiferde. Der Trennungsschmerz scheint überwunden. Kurz nachdem Storch Fridolin von seiner Partnerin Friederike verlassen wurde, hat er schon mit einer Neuen angebändelt. Die neue Störchin auf dem Schornstein des Nabu-Artenschutzzentrums in Leiferde heißt „Mai“ und kommt aus Dänemark. Der Start zwischen den beiden sei aber alles andere als reibungslos verlaufen, berichtete Leiterin Bärbel Rogoschik am Montag. „Unzählige Male packte Fridolin sie sehr unsanft am Hals und schmiss sie vom Nest, sobald die eifrige Dame anfing Äste im Nest umzudekorieren“.

Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aber aus. Nach ein paar Auseinandersetzungen sei der Sonntag schon ruhiger verlaufen und es habe häufiger Paarungen gegeben. Anhand des Rings am rechten Bein habe sich feststellen lassen, dass die Störchin aus Dänemark kommt und 2015 geschlüpft ist. Ob Fridolin mit der unerfahrenen Störchin eine Familie gründet, sei aber noch unklar.

Erst vor wenigen Tagen war er von seiner Partnerin Friederike verlassen worden. Wobei unklar blieb, was genau mit der Storchendame passiert ist. Weil der Nabu seit Jahren über Storch Fridolin und seine Partnerinnen berichtet, genießen diese einen gewissen Bekanntheitsgrad. Der Storchen-Alltag lässt sich über Webcam verfolgen. Insgesamt gab es zuletzt in Niedersachsen und Bremen rund 770 Storchenpaare.

Von Christian Brahmann



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....und tschüss....



....wo willst du hin....



....nix wie hinterher....



Liebe Grüße, Liesbeth


Wolfburger Allgemeine 28.05.2018

Fridolin und Mai werfen drei Jungstörche aus dem Nest

Traurige Nachricht aus dem Leiferder Artenschutzzentrum: Das Storchenpaar Fridolin und Mai hat drei Jungstörche aus dem Nest geschmissen. Grund ist die Nahrungsknappheit, die durch die anhaltende Trockenheit verursacht wird. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass wenigstens das vierte Storchenjunge durchkommt.

Leiferde
Vor zwei Wochen konnte der Nabu noch die freudige Nachricht verkünden, dass Storch Fridolin und seine neue Partnerin Mai Nachwuchs haben. War zunächst von drei Storchenjungen die Rede, ergaben Beobachtungen von Weißstorchenbetreuer Hans Jürgen Behrmann in den vergangenen Tagen, dass insgesamt sogar vier Junge geschlüpft waren. Allerdings haben die Elterntiere inzwischen drei aus dem Nest geworfen. Die Webcam des Nabu zeigt derzeit noch einen Jungstorch.

„Das warme Wetter und die mangelnde Feuchtigkeit bedeuten Nahrungsknappheit für die Weißstörche, die ihre Jungen in der ersten Lebensspanne vornehmlich mit Regenwürmern, Insektenlarven, Heuschrecken, Laufkäfern und jungen Amphibien versorgen müssen“, erläutert Paul Heintzen, Tierpfleger im Nabu-Zentrum.

Auf den Wiesen ist für die Störche nicht viel zu holen
Dass Fridolin und Mai drei Jungstörche aus dem Nest schmissen, zeige die Verzweiflung der Tiere, die selbst Hunger hätten und für ihre Jungen nicht die geeignete Nahrung fänden. Durch deren dauerhaftes Betteln seien die Störche wohl zu dieser „Kurzschlusshandlung“ getrieben worden, vermutet der Tierpfleger. „Indem sie drei Tiere aus dem Nest geworfen haben, versuchen sie offenbar instinktiv, das Überleben des letzten verbliebenen Jungtieres zu sichern“, so Heintzen weiterhin.

Mittlerweile gebe es im Landkreis Gifhorn so viele Storchenpaare wie schon lange nicht mehr, die sich und ihre Jungen mit Nahrung versorgen müssen. Zwar würden viele Wiesen gemäht, die normalerweise für ein gutes Nahrungsangebot sorgten, doch nur ab und an sehe man auf den Wiesen Störche umherlaufen. Scheinbar sei dort für die Tiere nichts zu holen.

Störche sind mehrere Stunden auf Nahrungssuche
Ein gutes Maß für die Futterverfügbarkeit ist laut der Experten die Zeit, die Storcheneltern aufbringen müssen, um Futter für ihre Jungen zu beschaffen. In den meisten Fällen lägen die Nahrungsgebiete im Bereich von einem Kilometer zum Neststandort. Momentan seien die Störche jedoch viele Stunden verschwunden, bis sie mit Nahrung für die Jungen zurückkommen.
Von unserer Redaktion


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Liebe Grüße, Liesbeth
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