* Forum World of Animals *
In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: Fischadler – Dyfi - Montgomeryshire - WALES


....hier noch einige ältere Bilder....

Glesny


....hier kommt sie mit einem dicken Ast zurück....









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Liebe Grüße, Liesbeth


....Monty kommt mit einem Fisch angeflogen, die Zwei haben ihn schon wahrgenommen....



....re. im Hintergrund ist er zu sehen....







....her damit....





Liebe Grüße, Liesbeth


....Z4 kommt angeflogen, möchte auch etwas abhaben....









....Fortsetzung später....

Liebe Grüße, Liesbeth










....hat nicht geklappt mit dem Fischklau....





....dann nehm ich eben den....



Liebe Grüße, Liesbeth












....Monty....



Liebe Grüße, Liesbeth


Aeron fliegt vom Nest – zum letzten Mal?
Gepostet: Dienstag 15. August 2017-08-16



Lesen Fischadler keine Lehrbücher?

Diejenigen von Ihnen, die uns besucht haben, lesen frühere Blogs oder folgten unserer Facebookseite und werden wissen, dass das Lehrbuch für die Migration der Fischadler so schreibt:

Weibchen zuerst
Junge; ältestes bis jüngstes
Männchen zuletzt

In vergangenen Jahren hatten wir einige Ausnahmen.

2011 beobachteten wir, wie Monty Leri und Dulas zurückließ, die um das Nest herumhingen, bis der Hunger sie endgültig dazu zwang auf den Vogelzug zu gehen; der harte Liebesentzug funktionierte.

2015 haben wir erlebt, dass das älteste Junge, Merlin, zwei Stunden und 2 Minuten vor Glesni wegflog und erlebten auch, wie das Jüngste zwei Tage vor seiner älteren Schwester, Celyn, abflog. Es ist ganz klar, dass diese Jungen einfach nicht das Lehrbuch gelesen haben!

Heute früh haben wir Menai und Eitha gesehen. Aeron ist jedoch nirgends zu sehen.

Eines der letzten Bilder von Aeron:


Nach sorgfältiger Überprüfung der Aufzeichnungen, wissen wir, dass er nicht mehr am Nest war, seit er am Sonntagfrüh um 08:23h weggeflogen ist. Wir waren etwas im Zweifel es auszusprechen, aber wir wissen, dass Jungvögel oft anfangen sich immer weiter vom Nest zu entfernen, bevor sie Abfliegen. Menai war am Samstag fast 9 Stunden vom Nest weg und kehrte erst zurück als der Hunger zu groß wurde.

Jetzt sind 48 Stunden vergangen, seit wir Aeron das letzte Mal gesehen haben, und wir sind fast sicher, dass er endgültig geflogen ist.

Aeron fliegt weg, während seine Schwester zuschaute


Viele Leute haben ihre Sorge ausgedrückt, dass er vor Glesni geflogen ist, nahmen an, dass es zu früh war, - bevor er bereit war. Die Graphik unten zeigt das Alter der früheren Dyfi Jungen an dem Punkt, an dem wie sie zuletzt gesehen haben. Aeron war jünger als der Durchschnitt der Männchen, aber zwei Tage älter als Cerist, unser derzeitiger Rekordhalter.

So ist Aeron das jüngste männliche Küken das auf den Zug geflogen ist, er bricht nur um 16 Minuten den Rekord, von Gwynant 2014.


Die Aufmerksamkeit ist jetzt auf die Mädchen gerichtet. Wir haben Glesni seit 17:20h gestern Abend nicht mehr gesehen, was ungewöhnlich für sie ist und ganz sicher unsere Vermutung anregt.

Mit Ausnahme von Clarach und Cerist 2013, haben alle weiblichen Küken gewartet, bis sie mindestens 84 Tage alt waren. Heute wurden Menai und Eitha 85 und 81 Tage alt und wurden mehr als einmal gesehen.

Die zwei Schwestern bleiben am Dyfi, werden noch von Monty gefüttert


Das Wetter sieht bis zum Ende dieser Woche unbeständig aus, mit starken Winden und weiteren Regenfällen vorausgesagt. Vielleicht hat das Glesni veranlasst zu fliegen, ihren Abflug durch ihr Alter und ihre Erfahrung planend?

Angesichts des Altersunterschieds von 4 Tagen bei den zwei zurückgebliebenen Mädchen, wird Menai wahrscheinlich die nächste sein, die wegfliegt oder wird sie auch dem Lehrbuch der Fischadler trotzen?

Die Zeit wird, wie immer, zeigen.


Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Das letzte verbliebene Küken
Gepostet Samstag 26. August 2017 von Karis MWT



2017 war ein Jahr der „Premieren“ für die Dyfi Fischadler!

Wer ist geblieben?
Wir sahen Menai am Donnerstag (24. August) Morgen, als der das Nest zum letzten Mal um 09:26h verließ. Hier ist ein kurzes Video. Aufgenommen unmittelbar nach Süden abflog, beobachtet von ihrer Schwester, Eitha, vom Lärchen Sitzplatz aus.


Menai war 93 Tage als, als sie los flog. Hier ist ein Balkendiagramm von allen vorherigen Dyfi Nachkommen mit dem Durchschnitt von Männchen/Weibchen (horizontale Linien)


Nachdem sie vor 12 Tagen den Dyfi verlassen hat, ist Glesni jetzt wahrscheinlich in Afrika, wo sie den Winter in relativer Einsamkeit verbringen wird, sich nur um sich selbst kümmern muss. Sie zeigte uns eine Premiere am Dyfi vor ihrer Abreise, indem sie eine Scholle zum Nest um die sich ihre drei Nachkommen streiten konnten, brachte. Dieser Fisch war einer von 68 Fängen von Glesni in diesem Jahr – eine persönliche Bestleistung!

Eine weitere Premiere kam vom jungen Aeron, der all unsere Regeln über den Haufen warf und mehr als einen Tag vor seiner Mama abflog. Es besteht die Chance, dass die zwei es schon nach Afrika geschafft haben, den Daten von Ceulans Sender 2012 nach, der uns zeigte, dass er die Reise in nur 11 Tagen geschafft hat.

Es wird angenommen, dass Jungvögel, verglichen mit den Altvögeln, etwas länger nach Afrika brauchen, weil sie ja unterwegs die Kunst des Fischens beherrschen müssen. Das ist jedoch unwahrscheinlich für den Fall unseres jüngsten Kükens, Eitha, die jetzt die einzige ist, die übrig geblieben ist. Das Foto unten zeigt ein Verhalten, dass in der Geschichte des Projekts erst einmal zu sehen war von Dulas, der den Balken setzte und für sich selbst fischte 2011.

Eitha ist erst der zweite junge Dyfi Fischadler (von dem wir wissen), der seinen eigenen Fisch gefangen hat. Sie ist ganz sicher das einzige Junge von dem wir wissen, das zwei gefangen hat!


Wir scherzten als wir sagten, dass die Fischadler das Lehrbuch nicht gelesen haben und das Jungvögel die in GB beim Fischen gesehen werden in gewissem Maße gegen den Trend gehen. Wir müssen uns jedoch daran erinnern, dass diese Vögel nur das tun, was die Natur ihnen eingibt und sie werden tun, was immer nötig ist, um Nahrung zu bekommen. Wenn es die einfachste Art um gefüttert zu werden, ist, im Nest zu sitzen und zu betteln, dann tun sie das. Wir haben gesehen, dass das nicht immer funktioniert und es einfacher wird und weniger energieraubend, auszufliegen und selbst Fisch zu fangen.

Hindernisse in der Nacht
Eitha verbringt jetzt sehr wenig Zeit am Nest und ist selten zu sehen, dass sie über Nacht im Nest ist. Monty ist auch noch hier und wir haben ihn auf verschiedenen Sitzstangen nach Dunkelheit gesehen. Bei der Durchsicht von Nachtaufnahmen, haben wir eines Morgens eine kleine Überraschung erlebt, genau wie Monty…..
Monty lockt eine Schleiereule in den Hinterhalt


Eindringling
Wir haben auf die Möglichkeit hingewiesen, dass eine erhöhte Anzahl von Eindringlingen am Dyfi Nest stattfinden kann jetzt, wo die Herbst-Migration begonnen hat. Am Donnerstag, dem 17., nur 3 Tage nachdem Glesni ihre Migration begonnen hat, wurden wir mit Glesnis Cousine, Blue 3J, konfrontiert.

Nachdem kein Vogel in der Nestumgebung war, hatte 3J die Möglichkeit dort zu landen und sich gut umzuschauen. Sie landete zunächst auf dem Kameramast, hüpfte aufs Nest, bis sie schließlich von Monty von den Räumlichkeiten verscheucht wurde.

3J wurde schon früher in der Saison beobachtet, begleitet von einem schottischen Männchen mit der Ringnr. HR7.


Wir denken, dass HR7 einen Anspruch auf ein Nest nördlich des Dyfi für sich beansprucht und sich mit einer weiteren von Glesnis Cousinen liiert hat, Blue 24. Sie wird acht Jahre alt sein, wenn sie nächstes Jahr nach GB zurückkommt – wird es endlich ihr Jahr sein?




Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Nur noch einer da - Monty!?




Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Monty: Jeder redet
geposted: Sonntag 3. September 2017 von Karis MWT



Alle Dyfi Fischadler sind wieder bis zum nächsten Jahr weggeflogen.
Wir haben seit Samstag, 2. September, keine eindeutigen Sichtungen von Monty oder Blue 24 mehr. Blue 24 ließ sich um das Nest herum sehr häuslich nieder, bevor sie den Lärchensitz um 08:39h verließ.

Blue 24 schaut über das Dyfi Tal vom Lärchensitz aus


Nachdem er sich wiedermal mit Blue 24 „vertraut“ gemacht hat, ist Monty um 08:59h vom Lärchenstand abgeflogen, was bedeutet, dass wir dieses Jahr genau 5 Monate und 1 Tag das Vergnügen mit Monty hatten. Er flog über den Sumpf und verschwand aus unseren Augen, verließ unsere Screens bis zum nächsten Frühjahr.

Eines der letzten Fotos von Monty aus diesem Jahr


Rückblick auf 2017
Dieses Jahr war Montys siebte Saison als ansässiges Brut Männchen am Dyfi und es muss als bisher erfolgreichstes Jahr gewertet werden. Nachdem er kurz nach Glesni am 01. April angekommen ist, hat er wieder einmal sein heißbegehrtes Revier am Dyfi verteidigt, während er seine wachsende Familie schützt und versorgt.

Monty und Glesni ist es dieses Jahr gelungen 3 gesunde Küken großzuziehen, was die Gesamtsumme von ausgeflogenen Jungen auf 15 erhöht. Obwohl wir derzeit nur eine Bestätigung von einem nach GB zurückgekehrten Jungen (Clarach) haben, bedeutet das nicht, dass sie die einzige ist. Wir werden weiter ein wachsames Auge auf das halten, da immer noch die gute Chance besteht, dass eindringende Fischadler sich umschauen, besonders jetzt, wo all unsere Vögel weg sind.

Kein Fischadler ist gelandet, seit Monty weg ist, aber dieseds wunderschöne Specht Weibchen kam heute zum Mittagessen an die Lärchensitz!


Wir haben alle das eine Junge nach dem wir uns gesehnt haben und wir können nur hoffen, dass die anderen Dyfi Absolventen so gefällig sind wie Clarach und ihre Aktivitäten vor einem Objektiv zeigen!

Der Dyfi Stammbaum


Update vom Poole Harbour
Wie in früheren Beiträgen erwähnt, markiert 2017 den Anfang eines neuen aufregenden Kapitels zum Schutz der Fischadler. Ein ganz neues Translokationsprojekt wurde von der Roy Dennis Stiftung initiiert und letzte Woche haben sie bekannt gegeben, dass das erste flügge Küken, LS7, zur Migration gestartet ist.

Wir hoffen, dass in kommenden Jahren einige der Poole Harbour Jungen dahin zurückkommen, was sie jetzt als ihr zuhause kennen, andere Fischadler anziehen während diese das Gebiet durchfliegen um im Süden Englands eine Wiederansiedlung zu ermöglichen.

Um die letzten Neuigkeiten aus Poole Harbour zu erfahren, klicken Sie bitte HIER

Ende der Saison Dankeschön
Während wir den Laden für dieses Jahr endgültig schließen, haben wir endlich einen Moment um anzuhalten und zurückzublicken auf die Saison, die wir hatten. Bisher haben wir massive 8.399 Stunden von über 100 Volontären angesammelt (nur 361 Stunden, oder 15 Tage weniger als ein ganzes Jahr) und wir haben immer noch vier Monate des Jahres vor uns. Absolut unglaublich.

Von allen hier vom Montgomeryshire Wildlife Trust möchten ein ganz riesiges herzliches Dankeschön an alle, die ihre Zeit gespendet haben um das Projekt zu dem zu machen, was es ist. Volontäre, Anhänger, Bürger-Wissenschaftler, Besucher; Sie alle haben zum Laufen des Projektes beigetragen und wie wir es jedes Jahr sagen, ohne Sie könnten wir das alles nicht machen.

Wir hoffen, dass Sie alle eine wohlverdiente Ruhe über den Winter haben (einschließlich der Fischadler) und bereit sind für einen Auftakt im nächsten März.

Und schließlich …
Emyr möchte ich auch unseren Dank sagen. An Alwyn und Karis deren letzter Tag es heute bis zum nächsten Frühjahr war, an all unsere Volontäre die einfach wieder die besten waren und dann schließlich an Sie ….

Wir haben fast 40,000 Besucher am DOP dieses Jahr willkommen geheißen, sprachen mit allen von ihnen und kommunizierten mit unendlich vielen Tausenden mehr durch Chat, Facebook, Twitter, Messages, Emails und wahrscheinlich vielem mehr, das ich nicht zu benennen weiß. Ich sage am Anfang jedes Jahres, dass das nächste DOP das allerbeste sein wird – Sie können das für 2017 beurteilen, aber ich kann gar nicht glücklicher sein, wie sich die Dinge entwickelt haben.

Karis und Volontär Thom nehmen das DOP Schild am späten Sonntagnachmittag herunter


Freud und Leid
Wir hatten ein schweres Jahr 2016 mit Blue 24‘ Gelege von 3 Eiern, ein taubes Ei im Dyfi Nest und natürlich der tragische Tod von Ceri. Nur ein flügge gewordenes Küken aus 6 Eiern.

Die Entfernung der zweiten Plattform im Winter machte zweifellos einen Unterschied, wir konnten spürbare Unterschiede in Blue 24‘ Verhalten erkennen, als alle Vögel am 1. April zurückkehrten. Fünf Monate um den Veränderungen zu folgen. Monty und Glesni haben drei wunderschöne flügge gewordene Junge im Dyfi Nest großgezogen mit viel weniger Störung und Blue 24 macht den Eindruck als sei sie am Rande einer neuen Partnerschaft mit einem anderen Männchen in 40 Meilen nordöstlicher Entfernung.

Es kann ein schlimmes Spiel sein und wir müssen Freud und Leid so annehmen, das ist die Natur. Wir haben Glück gehabt, mit unseren eigenen Augen Aeron, Menai und Eitha aufwachsen zu sehen von frisch gelegten Eiern zu winzigen Bündeln von nassen Federn zu schreienden wunderschönen Jungvögeln die bereit sind, die Welt zu erobern.

Fortsetzung



Aeron fliegt zurück zum Nest und seinen jüngeren Schwestern

Letztes Jahr war Leid, wir sind froh, dass es diesen Sommer Freude war.

Monty
Janine, Kim und ich werden im September einige Wochen Urlaub machen, aber wir werden bald zurück sein mit aufgeladenen Batterien bereit für Herbst und Winter die vor uns liegen. Hier ist übrigens das, was wir in den nächsten Monaten vorhaben.

Doch nachdem das Montys Blog ist, wollen wir auch mit ihm enden, und, nur ein letztes Video der magischsten Momente mit Monty, die in den letzten Tagen aufgenommen wurden.

Monty blieb noch eine ganze Woche nachdem sein letztes Familienmitglied, Eitha, am letzten Samstag weggeflogen ist. Jedes Jahr wurde es zur Tradition, „das meiste aus ihm zu machen“, jede Sekunde mit ihm aufsaugend und genießen falls es der letzte Blick auf ihn sein sollte, den wir für dieses Jahr bekommen. Was würde Monty von all der Verrücktheit halten, wenn es einen Weg gäbe ihm das zu erzählen?

Jeder spricht über ihn, obwohl er kein Wort hört was sie sagen. Die Leute halten an und starren, doch er kann keines ihrer Gesichter sehen.

Monty hat den strömenden Regen von Wales verlassen, ohne Zweifel die Nordost Winde nehmend, die ihn zu einem Platz bringen werden, an dem die Sonne scheint.

Bis zum Wiedersehen, Freunde. Adios.



Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de


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