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Thema: Vertragliche Regelungen bei Spermaspende


Was sollte alles neben dem Ausschluss des Sorgerechtes und der Unterhaltsansprüche in einen Vertrag mit aufgenommen werden?

Kann mir da jemand weiterhelfen, der schon einen solchen Vertrag aufgesetzt hat?

Pia



Das Kind hat eigene Unterhaltsanspüche. Die Verzichtserklärung der Mutter ist ohne Belang.

Hagen



Ihr solltet gar keinen Vertrag aufsetzen und beide anonym bleiben da ein solcher Vertrag vor dem Gestz keine Gültigkeit hat
Marlene



Verträge dieser Art sind generell sittenwidrig, und eben z. T. auch ungültig, weil die Mutter nicht gegen das Interesse des Kindes auf Unterhalt handeln darf, ebensowenig das kontaktrecht des Kindes beschneiden darf.

Da aber generell die Spender nicht zahlen und keinen Kontakt möchten, kann man doch einen rechtsgültigen Vertrag schließen, der beide Seiten absichert sozusagen durch Abschreckung: Indem ein Vertrag geschlossen wird, der ein gemeinsames Sorgerecht und ein exzessives Besuchsrecht (mitsamt Bringen zu jedem zweiten WE) vorsieht. In diesem Fall wird jede Mutter sich hüten, den Mann um Unterhalt anzugehen bzw. beim Jugend- und Sozialamt anzuschwärzen, weil sie ihr Wunschkind ja für sich haben möchte.
Am Besten ist natürlich Anonymität, aber das läßt sich meistens doch nicht so 100 % durchhalten, gerade wenn die Mutter auch einen losen weiteren Kontakt für/mit dem Kind sich wünscht.

Ich selbst habe bei meinen nun schon einigen Spenden so einen Vertrag nur einmal abgeschlossen, und gerade da hat es dann überhaupt nicht geklappt - ganz im Gegensatz zu sonst ..........

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