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Thema: Unsere neue Mitbewohnerin!


Seit gestern hat Cassiopaia nach 3 Wochen des Alleinseins endlich wieder eine Freundin .... oder zumindest Kontakt zu Artgenossen!
Josie ist süße 8 Wochen alt und ganz schwarz.
Zurzeit ist sie noch ganz scheu und ängstlich, aber erkundet trotzdem schon sehr neugierig ihr neues Heim.
Ich wollte eigentlich zur besseren Unterscheidung das Kohlfuchsweibchen, aber am Ende stand es 3 zu 1!
Die Unterscheidung zwischen Cassiopaia und Josie beschränkt sich jetzt darauf, dass Josie keine weißen Flecken auf den Vorderpfoten hat ... naja, derzeit ist es ja auch die unterschiedliche Größe, die mir hilft.
Cassi ist gestern schier durchgedreht, als sie Bewegung auf der anderen Seite des Gitters bemerkte und hat wie wild versucht, das Gitter durchzuknabbern.
Aber nach einer Stunde haben sie denn beide auf ihrer jeweiligen Seite die Nase durchs Gitter gesteckt und sich beschnuppert.
Ab jetzt heißt es ganz ruhig abwarten und beiden ihre Zeit lassen. Dann wird schon alles seinen Gang gehen.





Hallo Nadine,

ja lasse den Zweien etwas Zeit, dann wird das schon werden. Meine ersten zwei M#uschen waren jeweils Marder und auch sie konnte ich nur an kleinen weißen Zeichen erkennen. Aber das macht nichts, man erkennt sie auch oft allein an ihrem Charakter.
Freut mich, dass es jetzt weiter geht.

Euer
Clan of little Angels

http://www.little-angels-clan.de/




Heute ist Josie nun schon 3 Tage bei uns.
Ich habe sie das erste Mal gewogen, weil ich ein zeitnahes Ausgangsgewicht zur besseren Kontrolle haben wollte. Da sie aber noch sehr scheu und ängstlich ist, habe ich das Wiegen mit dem heute begonnenen Umsetzen verbunden.
Sie durfte es sich in der TB gemütlich machen, die ich dann mit ihr zusammen auf die Küchenwaage gestellt habe. Und mit 38g ist sie wesentlich schwerer, als Cassiopaia, als die zu uns kam.
Josie ist auch vom Verhalten her ganz anders. Sie Sand-Badet pro Tag durchschnittlich 15 bis 20 Mal. Trotz Scheuheit ist sie trotzdem neugierig und kommt manchmal schon auf Zuruf aus dem Nest. Sie knabbert schon an Papprollen, und heute Mittag hat sie den ersten Tunnel gebuddelt.
Das alles hat Cassi erst viel später gemacht. Müßig, darüber nachzudenken, ob es am Alter oder an der frühen Trennung von Mama liegt. Jetzt klappt es ja.
Aber die Unterschiede der Beiden werden immer deutlicher.
Kann natürlich sein, dass die Vergesellschaftung im Endeffekt nicht klappen könnte, weil Cassi zu wenig sozialisiert ist. Aber darüber möchte ich mir keine Gedanken machen.
Derzeit ist sie ruhig bzw. normal aufgeregt, wenn Josie ans Gitter kommt. Manchmal knabbert Cassi am Gitter, aber das sehe ich so nicht als Problem. Und sie wartet auch ausdauernd am Gitter oder wach im Nest, bis die Kleine sich sehen lässt.
Das erste Umsetzen hat ganz gut geklappt.
Ich habe beide eine viertel Stunde im anderen Käfigteil gelassen und hab sie dann wieder zurückgesetzt.
Für Josie waren die 15 Minuten schon eindeutig genug: sie hat sich zum Schluss in Cassis Kokosnuss versteckt.
In den nächsten Tagen werde ich die Zeit mal vorsichtig ausdehnen. Aber bevor Josie nicht sicherer wirkt, bleib ich erstmal bei einem Wechsel pro Tag.
Jetzt schläft sie. Mal sehen, wann ich sie nach der Anstrengung heute wieder sehe.



Hallo Nadine,

beim Seitentauschen lässt man sie aber auf der anderen Seite und setzt sie nicht wieder in ihr Abteil zurück. Wenn Du das handhabst geht es sicher schief. Egal wie sie sich verhalten, sie müssen sich mit dem anderen Mäuschen auseinandersetzen und das geht nur, wenn sie sozusagen einen halben Tag jeweils im anderen Abteil verbringen.
Das Gitternagen muß auch nicht unbedingt aggressiv sein, das kann auch ein Zeichen der Neugier sein. So nach dem Motto: Endlich jemand, dem ich Vertraue und zu dem ich möchte.
Die wirkliche Raktion auf das Gegenüber siehst Du erst richtig beim ersten Zusammensetzen.

Euer
Clan of little Angels

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Zuletzt bearbeitet: 30.11.15 14:26 von LittleAngels


Okay, das hatte ich beim Lesen wohl anders aufgefasst. Aber ich bin ja Flexibel.
Also: Methode ändern und auf ein Neues!!!
Bei der vorherigen Vergesellschaftung hab ichs auch so gemacht. Da war aber alles gut gegangen.
Ist ja erst mit Sallys Ableben aus dem Ruder gelaufen.
Dann werd ich heut das heut nachmittag nochmal in Angriff nehmen und die Mäuschen nochmal tauschen.



Klar, manchmal hat man Glück und es funktioniert. Wenn es dann aber nicht funktioniert fragt man sich warum. Das Problem ist halt meist, dass kleine Fehler bei kleinen Unverträglichkeiten der Mäuschen dann verheerend sind.

Euer
Clan of little Angels

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So, hab die Beiden Grazien gestern Nachmittag nochmal umgesetzt und sie über Nacht so gelassen.
Heute morgen um halb 8 hab ich sie, weil ich da noch die Hilfe meiner Großen hatte, wieder zurückgesetzt.
Hoffe, dass es nun so besser war.
Jetzt wollte ich sie erst morgen früh wieder umsetzen, oder doch lieber wieder am Nachmittag?
Es ist alles gut gelaufen. Beide haben fleißig gebuddelt und warten weiter abwechselnd auf den jeweils anderen. Begegnungen am Gitter und gegenseitiges Beschnüffeln verläuft auch ruhig und ohne aggressive Tendenzen. Ganz im Gegenteil sind sie schon sehr neugierig aufeinander.
Die erste gemeinsame Begegnung habe ich vorerst für Freitag Vormittag angesetzt. Da bin ich allein und ohne Kinder und kann schneller und besser agieren.
Oder wär das noch zu früh?




Hallo Nadine,

das nächste Umsetzen heute Abend wieder spätestens gegen 19.30 Uhr vornehmen - nicht zu früh.
Am Freitag solltest Du dann möglichst den ganzen Tag Zeit haben, aber Freitag dürfte passen. Und möglichst dann den Tag ohne Lärmstress verbringen. Also auch Staubsaugen auf einen Tag später verschieben. ;-)
Habe die Erfahrung, dass sogar das wieder zu Streitigkeiten führen kann.

Euer
Clan of little Angels

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Okay, passt. 19 Uhr 30 / 20 Uhr, so in dem Dreh krieg ich das hin.
Wie lange soll ich sie am Freitag zusammen lassen?
Habs beim letzten Mal zuerst nur 10 Minuten gemacht. Dann waren die Babys damals total verängstigt, weil Lucy für ihren Geschmack mit zuviel Pfeffer im Hintern an die Sache ran gegangen ist.
Aber am nächsten Tag war schon alles okay. Da hab ichs dann ne halbe Stunde, und am dritten Tag mehrere Stunden gemacht, weils so gut lief.
Zeit hab ich genug. Den Tag über ist nichts geplant. Und putzen muss ich erst am Samstag, wobei lautes Staubsaugen auch auf Sonntagvormittag geschoben werden kann.
Sorgen machen mir dahingehend nur meine Kinder. Und den Käfig aus dem Wohnzimmer ausquartieren möchte ich nicht so gerne, weil ich so nicht den dauerhaften Blick drauf haben könnte.
Den Begegnungskäfig selbst könnte ich aber in eine geschütztere Ecke im WZ stellen, auf den großen Esstisch, der wird grad nicht dauerhaft gebraucht.



Hallo Nadine,

die Mäuse setze ich zusammen in einen neutralen Bereich. Da bleiben sie, bis ich mir sicher bin, dass sie sich verstehen könnten. Die Dauer kann zwischen 10 Minuten und ca. 1 Stunde sein. Wenn sie sich bis dahin nicht verstehen kommen sie wieder ins Trenngitter. Wenn sie sich verstehen kommen sie in eine Transportbox und da bleiben sie bis zum nächsten Tag. In die Transportbox kommt erstmal gar nichts rein. Wenn alles gut läuft kommt Futter dazu - und zwar so viel dass kein Streit entstehen kann. Nach ca. 2 Stunden gebe ich dann ein-zwei Handvoll Einstreu mit hinein. Wenn das gut geht kommt 1 Stunde später (ungefähr) wieder ein-zwei Handvoll Einstreu hinein geben. Und da bleiben sie dann drin sitzen. Mehr nicht hinein geben außer noch mehrere ganz kleine Stückchen Saftfutter (Gurke oder Karotte). Wenn sie darin 24 Stunden gut tun, kommen sie in ein 60er Becken für ca. 1 Woche und dann ins eigentliche Heim.

Wenn Du sie zusammen setzt und wieder außeinander und nächsten Tag wieder, ist das extremst viel Streß für die Tiere. Es geht auch eher schief, weil sie wissen, dass sie gar nicht wirklich eine Gruppe bilden müssen, sie kriegen ja wieder ihr Gebiet.

Euer
Clan of little Angels

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Okay, das krieg ich hin.
Werd Samstag mal Bericht erstatten, wies gelaufen ist.



Bin gespannt, aber positiv eingestellt. Was Du bisher berichtest hört sich schonmal gut an.

Euer
Clan of little Angels

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Seit 8 Uhr 30 läuft der Countdown. Und bisher läuft alles nach Plan.
Sie beschnüffeln sich, putzen sich gegenseitig und kuscheln miteinander.
Aber noch haben wir eine spannende und lange Zeit vor uns.



Dann ist aber schon das Schlimmste überstanden. Wenn sie schon miteinander kuscheln und sich gegenseitig putzen, kann es nur noch gut gehen. Jetzt nur beachten, dass keine übermässig lauten Geräusche stören könnten.
Herzlichen Glückwunsch.

Euer
Clan of little Angels

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Bloß noch nich gratulieren.
Kann noch viel passieren. Meine Kinder sind noch nicht zuhause. Ich hab sie zwar gestern eingenordet. Aber meine 4jährige kann sich grad nicht immer kontrollieren.
Einerseits hat sie eine Entwicklungsphase, andererseits ist sie fruktoseintolerant, was wir zwar gut im Griff haben, aber in der Adventszeit lässt sich der eine oder andere Zucker nicht immer ganz vermeiden.
Und das birgt Krawallpotential.
Zur Not werd ich die Mäuse aber rausbringen, wenn ich merke, dass es schwierig werden könnte. Dann stell ich mir hier meine Pieps-Uhr, damit ich zeitnah immer wieder nach den beiden sehe.
Gut gestimmt bin ich aber schon. Der Anfang war zumindest positiv.
Bin schon viel ruhiger, weil Josies Verbleiben in der Familie ja nun von der ganzen Sache abhängt.
Für einen dritten Käfig habe ich definitiv keinen Platz. Ich muss jetzt schon genau überlegen, was ich mache.
Aber im Moment gehe ich nicht mehr vom Schlimmsten aus. Und meine große Tochter wird nachher wahrscheinlich auch mächtig erleichtert sein, dass alles recht gut angelaufen ist.
Die hatte ich schon auf alle Eventualitäten vorbereitet. Mit 8 Jahren ist sie schon sehr verständlich, was das angeht. Und deswegen wollte ich, dass sie weiß, wie es weitergeht im Besten und auch im Schlechtesten Fall.

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