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Thema: Unsere neue Mitbewohnerin!


Geschafft!
Ein ganzes Gebirge ist gerade von mir abgefallen!
Um halb 9 hab ich die beiden in ihr Übergangsheim gesetzt und bisher ist die Aufregung der Beiden das einzig wuselige im Käfig.
Die Nacht ist erstaunlich ruhig geblieben.
Ich hatte schon Sorge, weil meine beiden Großen immer total durchgedreht sind im Transporter und laufend geknabbert haben.
Da hatte ich schon mit einer anstrengenden Nacht gerechnet.
Aber dem war nicht so.
Heute morgen um 8 hat meine Große reingesehen und da waren die Mäuse wach, wollten raus, aber sie waren ruhig. Keiner hat in blinder Zerstörungswut die Einrichtung von Innen versucht zu zerstören.
Jetzt wird es grad ruhiger und beide sind im neuen Nest verschwunden, bauen so'n bißchen rum.
Der Anfang war heute morgen etwas kritisch. Da hatte ich Bedenken, dass alles gut geht, weil Josie so fixiert auf das Sandbad ist und Cassi das nicht immer akzeptieren konnte.
Aber bis auf gelegentliches balgen und Mädchengekloppe war nichts. Josie ordnet sich auch gut unter.
Ich bin erleichtert.
Jetzt kann es wieder ein bißchen ruhiger werden bei uns und in geregelteren Bahnen laufen.



Hallo Nadine,

ja das hört sich super an. Das Sandbad hätte ich ihnen heute noch nicht gegeben, aber ist jetzt auch egal. Darin kommt es meistens noch mal kurz zu Rangeleien. Daher handhabe ich es so, dass sie erst das 60er Becken bekommen - ohne Einrichtung - auch ohne Sandbad. Und erst nach 1 Tag gibts dann das Sandbad. Und dann täglich was Neues dazu.

Dann kann man nur noch sehen, ob es so bleibt. Aber so wie Du es erzählt hast, hört es sich an, als würden die Zwei ein Herz und eine Seele werden. Glückwunsch

Euer
Clan of little Angels

http://www.little-angels-clan.de/




Die erste gemeinsame Nacht haben unsere Kleinkinder-Mäuse unbeschadet überstanden.
Scheint aber, als hätten wir doch zwei Dickköpfe aufeinander losgelassen.
Zwischendurch zicken sie sich gegenseitig an. Aber es bleibt immer bei Mädchengekloppe und bespringen. Und Josie ordnet sich schlussendlich bisher immer unter.
Im Endeffekt kuscheln sie dann gemeinsam im Nest. Und es ist nicht erkennbar, das eine Maus Sand- oder Futtertopf für sich beansprucht.
Lustig ist es aber mit anzusehen, dass Cassiopaia jetzt das zurück kriegt, was sie vorher an Lucy ausgelassen hat: Josie schleicht sich an die fressende Cassi ran, setzt sich neben sie, beoabachtet gespannt, stupst Cassi in die Seite und flitzt blitzschnell und Haken schlagend weg.
Wie ein kleines Kind eben.
Total frech, aber dabei so zuckersüß, man kann sie förmlich lachen hören.
Das ist es, was ich an diesen Tieren so sehr liebe.



Gut ... auf der bunten Seite des Regenbogens sind meine beiden Grazien noch nicht angekommen.
Es hakt wohl noch an der Aufgabenverteilung und am Ausfechten der Rangordnung.
Es wird (noch) nicht schlimmer, aber ich frage mich, ob ich im Falle dessen, dass es nicht besser wird, nochmal den Transporter wiederholen soll?!



Hallo Nadine,

im Notfall halt doch nochmal in eine Transportbox, da hilft dann nichts. Aber ich kann mir das jetzt nicht wirklich vorstellen, weil es ja soweit ganz gut und normal gelaufen ist. Die Rangordnung müsste auch schon geklärt sein.
Bin mal gespannt wie lange sie brauchen um ganz lieb zu einander zu sein.

Euer
Clan of little Angels

http://www.little-angels-clan.de/




Ich versuch derzeit, sie miteinander zu beschäftigen.
Da gibt es nur eine Rolle, die sie zusammen zernagen müssen. Aber es muss eine Lange sein, sonst zieht Cassi schon mal damit von dannen. Einen größeren Futterpott hab ich auch noch nicht reingestellt, damit sie sich miteinander arangieren müssen.
Und manchmal gehts auch.
Aber hin und wieder stupst und drängelt eine von beiden sich in die bessere Position, wobei die andere dann ziemlich sauer wird und quietscht und zurückdrängelt.
Aber zu größeren Kämpfen haben sie sich noch nicht hinreißen lassen. Irgendwann gibt der KLügere dann doch nach.
Und solange sie noch miteinander im Nest kuscheln und zusammen das Nest bauen, hab ich auch nur so ein bißchen ungutes Gefühl.
Hab aber immer noch im Hinterkopf, dass die beiden sich vom Charakter her scheinbar sehr ähnlich sind und Cassi gibt nur sehr schwer nach.
Ihr fehlt scheinbar wirklich ein Stück Sozialisation. Sie war schon von Anfang an eine, die viel alleine gemacht hat. Und das ist nach Sallys Tod ja noch mehr geworden.
Trotzdem war sie später auch tatsächlich einsam. Das hat man gemerkt, weil sie nach kurzer Zeit sich nur noch versteckt hat und auch kein Interesse mehr an uns hatte.
Naja, ich geb den beiden noch Zeit und beobachte beide gut.
Und sie werden ja auch älter und werden sich schon aneinander gewöhnen.
Vielleicht kann die Kleine unserer Cassiopaia ja auch noch ein bißchen was beibringen.



Kleines Update zu meinen beiden Adoptivmäusen:
Derzeit läuft es recht gut. Die beiden fechten nur kleinere Kämpfe um die Rangordnung aus.
Im Endeffekt putzen sie sich aber gegenseitig und kuscheln im Nest.
Ich glaube langsam, die Beiden sind wie meine Töchter: Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne!!!
Und irgendwie läuft es bei den Menschen doch auch nicht dauerhaft rund, oder?!
Kleine Reibereien sind die Würze des Lebens!
Morgen dürfen die beiden Mäuse umziehen. Das wird wahrscheinlich nochmal ein bißchen kritisch.
Hab ein bißchen Bedenken. Aber das hängt wohl mit der ganzen letzten Zeit und ihren Ereignissen rund um die Viecher zusammen.
Habe folgenden Beschluss gefasst: wenn bis zum Ende des Wochenendes nichts nennenswertes passiert ist im neuen / endgültigen Mäuse-Home, werde ich einfach den Schalter umlegen, mir keine Sorgen mehr machen und die Zeit mit meinen 4 vierbeinigen Mädels genauso genießen, wie mit den 2 zweibeinigen Mädels.



Nochmal ein Update!
Die erste Nacht im endgültigen Mäuse-Home sind gut überstanden worden. Keine auffälligen Vorkommnisse, außer das Cassiopaia trotz gründlichstem putzen wieder auf dem Podest Sand neben den Futterpott schippt und da hinpieselt.
Heute morgen haben mein Mann und ich dann konkretisiert, was uns schon seit Josies Einzug auf der Seele lag.
Wir haben umgebaut und der 2. Mäusekäfig hat nun einen besseren Standort.
Vorher stand er zwar luftig und mit viel Licht im Raum, aber da an 3 Seiten immer wieder Unruhe durch Durchgangsverkehr war, hatte ich Bedenken, dass sie so nie zutraulich werden würden.
Auf einer Seite war der Durchgang zur Küche, auf der 2. kurzen Seite war der Spieleschrank der Kinder und auf der vorderen langen Seite ist mein Mann X-Mal am Tag auf den Balkon gegangen. Also nicht wirklich der geeignete Standort. Aber fürs Erste wars wenigstens Einer.
Die anderen beiden Mäuse stehen nicht ganz so ungünstig, haben trotzdem Durchgangsverkehr auf 2 Seiten, können aber besser mit der Sache umgehen. Die beiden Dauer-Schläfer sind viel Stressresistenter als 'Flipper' und 'Taz'!
Also haben wir heute vormittag mit viel Aufwand unser kleines Wohn- / Esszimmer komplett umgekrempelt.
Jetzt stehen die Beiden neben der Sofaecke unter der Dachschräge, ein Fenster haben sie angrenzend neben sich, aber eben nur daneben. Viel besser!!!
Ich weiß, dass es schwierig werden kann, den Standort in der sensiblen Vergesellschaftungs- und Findungsphase so krass zu wechseln. Aber nötig war es auf jeden Fall. Länger konnte ich auch nicht mehr warten.
Da sie ja nun auch noch klein sind, sind sie in der Prägung voll drin. Und wenn ich sie länger dem Stress ausgesetzt hätte, wäre das vielleicht auch nicht mehr so gut ausgegangen.
Zurzeit schlafen sie gemeinsam im Nest, zwischendurch wird auch mal Material gesammelt. Alles ruhig also.
Aber ich habe sie ja ab jetzt auch gut im Auge - als erklärte Couch - Potato!!!



Dann kann es jetzt ja nur noch gut gehen. Die Mäuse sind halt alle Individuen und so verhalten sie sich auch. Jeder so wie er es mag. Und wenn man die Möglichkeit hat es ihnen besser zu gestalten, dann nimmt man auch mal mehr in Kauf und räumt die ganze Bude um. ;-)
Super, die Kleinen haben euch schon ganz schön im Griff. ;-)

Euer
Clan of little Angels

http://www.little-angels-clan.de/




Mäuse haben ja auch keine Besitzer - genau wie Katzen!
Sie haben Personal!!!



Genau, und das funktioniert bei Euch ja super, also kann es nur gut gehen....

Euer
Clan of little Angels

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... und wenn sie einen mit ihren großen schwarzen Augen ansehen, ist man doch super-gerne 'Personal'!



Aufgrund einer Aussage in einem Thread dieses Forums bin ich nun dazu übergegangen, meine Tiere noch mehr zu beschäftigen, als sie es eh' schon sind.
Sie kriegen immer wieder haufenweise Heu rein, dass ich im Käfig verteile, Küchentücher zum Zernagen und ins Nest einarbeiten und Klo- und Küchenrollen.
....
Vor ein paar Tagen hat sich Josie denn aber beim Nagen am Gitterdeckel verhängt.
Wenn ich es merke, dass ein Tier wieder am Gitter ist, bin ich schon extrem vorsichtig. Zuerst spreche ich sie leise an, danach streiche ich vorsichtig über ihre Nase.
Aber trotz aller Vorsicht passiert sowas denn doch mal.
Verletzt hat sie sich nicht, aber da ich trotz 4köpfiger Familie irgendwie nicht mit dem Sammeln von Klorollen hinterher kommen, musste ich mir was ausdenken.
Also habe ich meinen Papiermülleimer ausgekippt und ziemlich viel gefunden.
Ich habe alle möglichen Packungen rausgesucht, in denen nicht vorher offene Lebensmittel waren und andere Verpackungen aus Pappe. Und dabei ist viel zusammen gekommen, wovon die Viecher jetzt jeden Tag was in den Käfig kriegen.
Gestern fand Lucy es schon ziemlich spaßig, sich in die Tee - Verpackung zu setzen und von da aus Klein - Holz (Pappe!) zu machen. Mit der Verpackung vom Baumkuchen haben Lucy und Charlie heute zusammen das Gleiche gemacht.
Josie und Cassiopaia haben das Dicke Papier aus meinem letzten Paket gekriegt und haben nach langem Bearbeiten die großen Reste in ihr Nest zu ziehen versucht.
Hat nich' geklappt, aber is denn mal halt so!
Das Nagen am Gitterdeckel wird jetzt sicherlich noch weniger werden bis gar nicht mehr passieren.
Verpackungen gehen ja irgendwie nie aus. Und meiner Papiertonne tut es im übrigen auch sehr gut!!!!


Zuletzt bearbeitet: 16.12.15 20:14 von Nadine


Ich sammle auch immer alle möglichen Kartons, damit es den Kleinen nicht langweilig wird. Ich arbeite in einer Bäckerei und da gibt es auch so schöne Kartons in denen die Muffins transportiert werden. Die haben dann auch noch schöne Löcher, da haben sie sehr viel Spaß damit. Im Supermarkt schaue ich bei Kartonmangel gerne nach den Katzendosenkartons. Wenn die dann noch im Dreierbund zusammen sind, kann man sehr viel draus basteln. Entweder im liegen als Labyrinth oder in die Höhe als Klettermöglichkeit. Damit haben die Mäuschen immer was zum Nagen. Auch die Schokoladeumverpackung wandert bei mir ins Mausquartier und somit wird es viel viel kleiner im Müll. ;-)

Euer
Clan of little Angels

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Hier darf jeder seine Meinung sagen, wilde Thesen aufstellen und behaupten Rennmäuse stammen vom Mars. Kein Problem, solange man niemanden persönlich angreift! Antworten sollen sich auf den Beitrag beziehen, nicht auf den Autor! Der Ton macht die Musik