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Thema: Alte Maus - Veränderungen


Hallo Githa,

wenn sich Mäuse so sehr nahe waren, dann trauert der Hinterbliebene immer.

Ich würde versuchen ihm ordentlich Arbeit zu verschaffen. Also viel Holz und Pappe zum zernagen. Ich würde ihm auch momentan nur eine Ebene anbieten und nicht den ganzen Raum, damit fühlt er sich sicherlich überfordert.
Dass sie in der Situation kein Nest bauen ist auch normal. Biete ihm ein großes Glas an, indem Du ihm den Sand anbietest. Viele nehmen das gerne an um darin ein Nest zu bauen. Dann fühlen sie sich nicht so verloren. Je mehr Platz er hat je eher wird er sich komplett zurück ziehen.

Euer
Clan of little Angels

http://www.little-angels-clan.de/




Hallo,

inzwischen scheint er sich langsam zu sammeln. Er hat sich ein kleines Nest gebaut und knabbert fleißig Pappe.

Ich habe mal eine Frage:
Ich habe lange Zeit vermieden meinen Mäusen bedruckte Pappe, von z.B. Kornflakesschachteln oder Kosmetiktücherschachteln zu geben, aus Angst dass diese Farbpartikel schädlich sein könnten.
Da ich aber vermehrt gelesen habe, dass dies ungefährlich sein soll, habe ich meinen Mäusen seit kanpp einem halben Jahr solche Pappe zum zerknabbern gegeben.
Mein Vater (Arzt) meinte, dass er sich vorstellen könnte, dass diese fabrige Pappe die Nieren beeinträchtigen könnte und Mogli vielleicht deshalb so ein Nierenversagen hatte (er meinte so wie der Käfig roch schien es auf Nierenversagen hinzudeuten)

Jetzt weiß ich aber nicht wie viel Gewicht ich dieser Aussage geben soll, da Artus diese Pappe sogar viel mehr zernagt hat und keinerlei Schwierigkeiten bisher zeigt.

Hast du/ habt ihr damit bisher Erfahrungen gemacht ? Ist solche Pappe schädlich oder kann ich sie guten gewissens geben?

Gleich vorweg:
Klebestellen reiße ich von solchen Pappen immer ab, auch gebe ich nur welche rein wo keine losen Lebensmittel drin waren.



Ich muss sagen, ich habe meinen Tieren auch bedruckte Pappe gegeben (Teeschachteln uvm). Fast alle meine Tiere sind an Altersschwäche gestorben.
Und Probleme mit den Nieren konnte ich bei meinen nicht beobachten.
Evtl Zufall?

Liebe Grüße Snoopy
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Also Nierenprobleme hatte ich bisher auch noch gar nie. Und ich gebe auch diese bedruckten Kartons. Das kann ich mir nicht vorstellen, dass es daher kommt. Ein Tierarzt hat mir mal empfohlen kein Obst mehr zu geben, da die Rennmäuse angeblich zu Diabetes neigen. Seither gebe ich nur noch Gemüse. Ich denke auch, dass sie im Ursprungsland kaum an Obst ran kommen und kann mir das vorstellen.

Euer
Clan of little Angels

http://www.little-angels-clan.de/




An Obst gebe ich auch kaum etwas .. vielleicht alle zwei Wochen ein Stückchen Apfel.
Ansonsten gibt es immer Gurke, Paprika etc.

Generell denke ich halt, wenn es etwas mit dem Heu, Einstreu, Futter etc. zu tun hätte, dann würde es Artus warscheinlich auch bekommen und hätte es schon längst.
Seit zwei Jahren habe ich eigentlich nichts an meinem Verfahren geändert, die Tiere zu versorgen.
Ggf. ist es eine Erbgeschichte - ich weiß es nicht :/

Ich gebe mir aber größte Mühe die Mäuse korrekt zu versorgen, ich habe mir so viel angelesen, habe hier einige Themen im Forum durchstöbert und die Tipps gleich für mich selbst angenommen. Ich denke deshalb nicht, dass es an der Versorgung der Nager liegt..


Zuletzt bearbeitet: 22.03.16 22:27 von Githa


Das ist sehr gut, wie Du Dich informierst.
Das Problem liegt halt auch bei den Mäuschen selber. Die eine Maus ist gegen das eine empfindlicher als die andere Maus. So ist es ja auch meist, dass eine Maus einen Pilz bekommt, die andere Maus dagegen immun ist.
Du musst Dir auch auf keinen Fall Gedanken machen, dass Du etwas falsch gemacht hast. Es kommt nun Mal vor, dass eine Maus eine Krankheit bekommt, die man eben nicht einschätzen kann.
Warte mal ab, was bei der Untersuchung heraus kommt.

Euer
Clan of little Angels

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Hallo ihr Lieben,

da es Artus körperlich nach wie vor sehr gut geht habe ich mich schonmal informiert eine neue Maus zu beschaffen.
Auch gäbe es da eine Maus für mich im Alter von 8 Wochen, die ich die Tage abholen könnte.

Was mir ein mulmiges Gefühl macht: Diese Maus sitzt alleine (seit ca. 2 Wochen). Sie wurde von der Gruppe gemobbt. Ist sie dann überhaupt vergesellschaftbar ? Ist das Risiko, dass es scheitert höher ? :/

Dieses super tolle Zoogeschäft, dass die mäuse sogar vom Tierarzt hat untersuchen lassen hat einen neuen Züchter, von dem es die bekommt und der gibt keine Mäuse unter 12 Wochen mehr raus.. Auch werden die Mäuse wohl ganz aus dem Sortiment genommen

Ich habe noch eine andere Alternative:
eine (nennt man das) Tochterfirma (?)dieses tollen Zoofachhandels gibt es noch in einer anderen Stadt in meiner Nähe, habe ich eben erfahren.
Diese habe ich gleich kontaktiert und die würden wohl nächste Woche Mäuse im passenden Alter von einem ihrer (wohl professionellen) Züchter bekommen.
Also würde ich dort nächste Woche ziemlich sicher eine passende Maus bekommen.

Jetzt habe ich die Wahl..


Zuletzt bearbeitet: 06.04.16 18:01 von Githa


Hallo Githa,

ein 6-wöchiges Jungtier wird von den Eltern niemals gemobbt - auch nicht von den Geschwistern. Daher gehe ich jetzt mal davon aus, dass das Tier bereits mit 6 Wochen von den Eltern getrennt wurde und dann fehlt ihm mit Sicherheit Sozialverhalten. Und wenn er jetzt schon 2 Wochen alleine sitzt finde ich das von der Zoofachhandlung aber auch unverantwortlich bei einem so jungen Tier. Ich würde lieber ein anderes Jungtier nehmen, das Risiko, dass das 8wöchige Tier sich falsch verhält und es dann zu einer Beisserei kommt wäre mir zu hoch.

Euer
Clan of little Angels

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Vielen Dank ! Diese Befürchtung hatte ich auch. Leider wirkte diese Dame, die mir das Mäuschen andrehen wollte auch sehr inkompetent und nicht sehr empathisch...

Ich bin sehr froh noch die andere Fachhandlung entdeckt zu haben und bin guter Dinge, dass ich von dort einen gesunden, gut behüteten, kleinen Mäuserich bekomme.
Dann muss Artus nicht mehr lange alleine sein

Ich werde in den kommenden Wochen berichten wie es lief.



Hallo Githa,

wenn Du Fragen hast während der Vergesellschaftung dann schreibe mich an. Ich helfe Dir so gut ich kann.

Euer
Clan of little Angels

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Danke Dir !
Du hattest mir bei meiner ersten Vergesellschaftung schon so toll geholfen, ich hoffe diesmal schaffe ich es alleine. aber es ist gut zu wissen, dass ich bei Fragen auf Dich zukommen kann

Liebe Grüße !



Hallo Githa,

es ist halt so, dass jede Vergesellschaftung anders laufen kann. Ich gehe da immer auf die einzelnen Tiere ein. Es gibt auch Mäuse, bei denen kommt eine Zusammenführung in Frage nach 1 Woche Trenngitter, aber danach in einer Transportbox geht dann wieder gar nicht. Das sind die Kandidaten, die mindestens 2 Tage im Großraum bleiben müssen, damit man sie in der Transportbox dann zum richtigen Zusammenleben bringen kann. Ich freue mich, wenn ich den Mäuschen helfen kann, daher werde ich auch dieses Mal auf jeden Fall helfen, wenn Du nicht weiter kommst.

Ich drücke Dir allerdings die Daumen, dass es ganz ganz leicht läuft.



Euer
Clan of little Angels

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Hallo ihr Lieben,

Leider hat es sich so ergeben, dass ich erst kommenden Mittwoch eine Maus zum vergesellschaften bekomme.
ALLERDINGS - habe ich heute etwas festgestellt an Artus Durftdrüse.
Ich hatte ihn auf der Hand und spürte als er über meine Hände wanderte etwas knubbeliges an seinem Bauch - wirklich grade mal so groß wie ein Köttelchen.
Ich ihn also auf den Rücken gedreht, um zu sehen was das ist.
Er fand das natürlich nicht so toll und hielt immer nur ein paar Sekunden still, dass ich es unter seinem Fell nicht richtig erkennen konnte. Es wirkte wie so ein Pickelchen an der Duftdrüse. Aber verschorft (am Fell war gar kein Blut zu sehen) und schon fast am abfallen. Also es war nicht mehr ganz dran sondern leicht "umklappbar" - versteht ihr ?
Was könnte das sein ? Im Internet ist die Rede von Entzündungen oder Tumoren.

Ihm gehts soweit sehr gut- ich merke keine Veränderungen an seinem Verhalten. Nur riechen meine Hände intensiver nach ihm, wenn ich ihn auf der Hand hatte.

Ist es in dieser Situation überhaupt gut eine neue Maus zu vergesellschaften? :/

Ich bin dankbar für Ratschläge - am Montag geht es zum TA


Zuletzt bearbeitet: 23.04.16 21:04 von Githa


Hallo Githa,

bei Tumoren bemerkt man keine Veränderung im Verhalten der Tiere.
Ich würde den TA-Termin abwarten und sehen was er meint. Vielleicht hilft ja dann eine Duftdrüsenoperation. Danach kann er dann vergesellschaftet werden. Jetzt würde ich ihn nicht vergesellschaften, erst wenn er wieder gesund ist.

Euer
Clan of little Angels

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Hallo

Im Gegensatz zu meinen letzten zwei Mäusenotfällen (Als Merlin starb und als Mogli starb) konnte ich diesmal endlich wieder zu meiner Lieblingstierärztin (damals hatte sie beide male Urlaub)
- und ich komme mit einem guten Bauchgefühl heim

Sie hat sich Artus Knubbelchen sehr gründlich angeschaut und ist sich ziemlich sicher, dass es nur eine kleine Hautwarze ist.
Sie meint ein Tumor wäre tiefer in der Haut, wäre fester und sehe einfach ander aus.
Das was Artus hat ist wirklich sehr Oberflächlich - viel mehr auf der Haut, ist sehr leicht beweglich und sieht ungefährlich und eben auch nicht bösartig aus. Sie meint einer Vergesellschaftung stünde nichts im Wege !

Ich bin sehr erleichtert und kann Artus neuen Mitbewohner am Mittwoch endlich abholen

Liebste Grüße !


Zuletzt bearbeitet: 25.04.16 18:21 von Githa
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Hier darf jeder seine Meinung sagen, wilde Thesen aufstellen und behaupten Rennmäuse stammen vom Mars. Kein Problem, solange man niemanden persönlich angreift! Antworten sollen sich auf den Beitrag beziehen, nicht auf den Autor! Der Ton macht die Musik