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Thema: Macht?


Das Frage - Antwortspiel gefällt mir. Was ist denn für Euch Macht?



is jetzt hab ich das, was ich hier schreibe, nur gehört: Macht im eigenen Leben, nicht über etwas oder jemanden.



Das Frage - Antwortspiel gefällt mir. Was ist denn für Euch Macht?

Hallo Christiane,

die Frage läßt sich beantworten, sobald du dich mit dem verbindest, wo du glaubst es sei Macht. Du fühlst dich regelrecht hinein in diese Rolle.

Macht hat einen Ehepartner und der Partner heißt Machtlosigkeit. Auch hier kannst du dich in dem hineinfühlen, wo du glaubst es sei Machtlosigkeit. Es gibt genug Beispiele dafür, angefangen von der Sklavenhaltung über Kind-Elternbeziehung bis hin zu den alläglichen Dingen, die uns in Freizeit und Beruf bewegen. (die Fülle ist da)

Folgendes Bild entsteht sofort, sobald ich in der Rollen des einen bin, sehe ich automatisch den anderen Teil. Also Macht sieht Machtlosigkeit und Machtlosigkeit sieht Macht. Die Erziehung beruht auf dem Prinzip der Gegensätzlichkeit. Dem Kinde wird gezeigt wie machtlos und minderwertig es ist. (das ist die LIEBE die sie erfahren und da sie LIEBE so erfahren haben, treibt sie diese LIEBE an.) In der Ablehnung spiegelt sich das Kind und wird wie die Eltern. Das jüngere ICH ist machtlos, strebt nach der Liebe und wird so zu einem Mächtigen, indem es wieder Minderwertigkeit schafft - Wenn man das Spiel durchschaut hat, kann sich Macht und Machtlosigkeit auflösen, weil in allem die suche nach LIEBE enthalten ist. Erkenne den Schrei des Kindes und gib ihm Zuwendung, (nur durch dein Sein). Das ist nicht leicht, denn wir selbst haben es so gelernt und werdn schnell zur Minna und schimpfen dann. Es löst sich auf, sobald man es zuläßt und einfach nur in das Gefühl hineinatmet, sich durchfallen läßt.

Macht ist die Bewegung nach zur Liebe, die man selbst ist. So ist Macht und Machlosikeit ein Entfernen von sich selbst. Die volle Macht kommt ohne Minderwertigkeit aus. Sie ist die pure Gelassenheit in dem was ist.

mug





Hallo Ihr Lieben,
danke für Eure Anregungen. Mug, Du meinst, es ist in solchen klassischen Macht-Machtlosigkeit Situationen sinnvoll, einen Seinszustand zu wählen, der das ängstliche und unter Umständen um sich schlagende Kind im anderen oder in einem selbst sozusagen wieder auf den Teppich bringt? Ihm zeigt, dass es um das, was für es im Moment ein Symbol für 'Liebe' ist bekommen kann auch ohne darum zu kämpfen? Oder, noch einfacher, gleich die Liebe oder den Respekt bekommen kann, nach dem es sich 'eigentlich' sehnte? .... *lebhafte Neugierde* Wie ist das - sagen wir bei einem Bankraub. Das gleiche Prinzip ... meinst Du, das funktioniert in so einer Situation auch?



Mug, Du meinst, es ist in solchen klassischen Macht-Machtlosigkeit Situationen sinnvoll, einen Seinszustand zu wählen, der das ängstliche und unter Umständen um sich schlagende Kind im anderen oder in einem selbst sozusagen wieder auf den Teppich bringt? Ihm zeigt, dass es um das, was für es im Moment ein Symbol für 'Liebe' ist bekommen kann auch ohne darum zu kämpfen?

Oder, noch einfacher, gleich die Liebe oder den Respekt bekommen kann, nach dem es sich 'eigentlich' sehnte?

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Hallo Christiane,

Ich nehme mal folgenden Gedanken auf, den ich auf einer DVD-Hülle eines Spielfilmes gesehen habe und nehme ihn als Basis zu meiner Ausführung.

"Es ist nicht die Welt, die sich ändern muss. Es ist die Art und Weise, wie wir sie betrachten."

Die Frage, die du in den Raum gestellt hast, beantworte ich einfach mal mit einem klaren: JA

Jetzt wird es schwierig weil es ungewohnt ist. Es gibt NICHTS zu tun! Was passiert aber, wenn wir jetzt NICHTS tun. Der erste Gedanke: "das kann ich sooo nicht durchgehen lassen, ich verliere ja mein Gesicht, oder mein Gott, ich habe Angst schaue weg". Gut, wir lassen mal den "Wahnsinn", erstmals in unserem Leben zu "NICHTS zu tun " und schauen nur auf uns. Wir bemerken, unser Körper fängt an zu schmerzen, obwohl wir überhaupt keinen körperlichen Kontakt mit jemanden hatten. Der Schmerz macht sich als Druck im Bauch bemerkbar, als zugeschnürrt sein am Halt, als Kopfschmerz, man könnte sich übergeben, man zittert, man ist außersich vor Wut etc.. Alle Scenrarien eines schlechten Filmes tauchen plötzlich in einem auf. (Phantomschmerz)

Was passiert, wenn ich NICHTS tue, einfach in dieses Gefühl hineinatme und beobachte, es solange wiederhole, bis das Gefühl sich aufgelöst hat (manchmal erst nach 1-2 Tagen, habe ja nicht immer Zeit)? Ich habe dabei das Problem nicht aus den Augen verloren, bis es sich aufgelöst hat, bis ich dem schlechten Gefühl (dunkle Energie) den nötigen Respekt entgegengebracht habe, damit es aufgelöst weiterziehen kann.

Der andere (das Aussen) ist dabei völlig uninteressant, wenngleich das Aussen der Auslöser meiner Geühle ist. Es ist deshalb schwer so zu handeln, weil wir uns ein Gefängnis gebaut haben, bestehend aus Moral und Ethik, die uns verleiten genau das nicht zu tun, nämlich "NICHTS zu tun".
Gut, wir haben uns also konsequent unserer Gefühle gestellt, das muss nicht unmittelbar nach dem Geschehen sein, das geht auch 1/2 Tag später - Zeit und Raum spielt dabei keine Rolle und erleben das Pandemonium in uns als Körperschmerzen bis es automatisch zusammenbricht. - Freiheit- , das Thema hatten wir hier schon, tritt für diese Situation ein. Das alte (Muster) Programm ist gelöscht für immer, denn wir haben der Situation den nötigen Respekt gegeben (visualisiert als dunkle Energie, die den Körperschmerz ausmacht).
Was ist aber nun mit dem Angreifer (Chef, Kinder, Ehepartner, Eltern ..) die das alles anerichtet haben? Für die existiert das Feld jetzt in dem Moment der eignen Auflösung auch nicht mehr. Der "Angreifer" wird ein wenig verwirrt sein, auch erleichtert- Auf jeden Fall passiert bei dem "Angreifer" etwas, was er nicht bewusst, sondern unbewusst wahrnimmt.
Das Thema, worum es ging, hat sich aufgelöst - eben für immer. Es kommt niemand mehr auf die Idee, diese Tat mit mir zu wiederholen, denn ich habe das Muster nicht mehr. Mein "Feind" hat sich in NICHTS aufgelöst und ist selbst in einem Punkt befreit worden, was uns aber nicht interessieren soll, denn wir schauen auf uns, um zu arbeiten und können beobachten wie sich die Welt verändert, die wir nicht verändert haben, sondern die durch uns hindurch verändert wurde durch NICHTS. Hier kann man erahnen, was wahre Macht heißt. Wir sind völlige Gelassenheit (Liebe) in diesem Punkt und strahlen es aus. Jemanden Liebe geben wollen, führt nur dazu, dass wir irgendwann den Faden zu uns selbst verlieren und selbst Hilfe brauchen, denn wir nehmen dem anderen die Möglichkeit zu lernen zu sich selbst zurück zu kommen und werden dadruch zu ihm rausgezogen - auch ein Lernprozess.
Dazu gehört jedoch ein Job, nämlich nicht wegschauen und ignorieren und auch nicht das Problem dem anderen durch Moral und Ethik wieder zurückgeben. Kommt dann eh wieder.

Was nun das Kind angeht, man braucht sich das Kind nicht bewusst machen, denn mit der Auflösung des Phantomschmerzes wird das Kindheitsmuster, was man in keinster Weise akzeptieren kann, durch entgegenbringen von Respekt (Vergebung), gelöscht (NICHTS tun). So bist du ein Stück zu Dir selbst gekommen. Die Psychologie steht hier noch nicht einmal am Anfang. Sie geht, wenn sie gut ist, nach draussen, wo du stehst und versucht durch Begleitung dich nach Hause zu führen (wahres Selbst). Das geht nur solange, solange man an der Hand gehalten wird. (Manche sagen daher, dass die Psychologen auf diese Art und Weise ihre eigenen Arbeitsbeschaffungsmasßnahmen sind) Aber das ist ein anderes Thema. Hier geht es eben nicht um den anderen, sondern um den innerlichen Respekt (Vergebung) mit sich selbst bei allen Themen. So bringe ich automatisch den nötigen Respekt dem Aussen entgegen - aber ich muss diese Geschichten quasi vorher ausblenden und nur die Gefühle sehen.

Wie ist das - sagen wir bei einem Bankraub. Das gleiche Prinzip ... meinst Du, das funktioniert in so einer Situation auch?


Hm, "der Bankräuber". In wie weit berührt es dich selbst? Wenn Gelassenheit da ist, hast du nichts zu tun. Schmerzen tauchen wahrscheinlich erst dann, wenn all deine Ersparnisse davon betroffen sind und du die Gefahr siehst, dass das Geld für immer weg ist (Börsencrash). Hier hast du dann wahrscheinlich einen Phantomschmerz zu bearbeiten. Dann steh mit offenen Armen da und löse es durch "NICHTS tun" auf, denn nur aus der Gelassenheit ist man wirklich stark. Du kennst möglicherweise das Sprichwort: "Wünsch dir niemals einen Feind der geduldig ist". Der Feind beobachtet scharf wie ein Lux und tut NICHTS. Wenn du hier geschnuppert hast, wirst du auch dabei bleiben "NICHTS zu tun".

Jesus hat den Phantomschmerz der Trennung bereits vollständig für alle durch "NICHTS tun" bearbeitet und so ist niemand mehr wirklich getrennt von der Liebe. Er hat die Trennung durchlebt (den Phantomschmerz der Trennung erfahren und aufgelöst). Die Trennung vom fiktiven Selbst zum wahren Selbst wrude so schon in die Gelassenheit, der Liebe übergeben. Wir brauchen im Grunde nur erkennen, dass wir nicht lieben müssen, sondern die Liebe sind. Niemand ist "verloren".


mug





Danke



Lieber Mug

auch ich möchte "Danke" sagen. du hast das wunderbar beschrieben.
Dieses "Nichts-Tun" erwähnt Christian Anders auch in seinem Video der SeelenatemMediation. Fand ich gut.
Was mich an deinen Zeilen besonders berührt hat: Der Feind lauert und tut nichts..
Dafür danke ich dir besonders.

Liebe Grüße Irene




Es ist schon faszinierend, wie unterschiedlich die Menschen ihre "Probleme" (Blockaden, falsche believes etc.) angehen. Das Ziel ist das gleiche, doch die Wege sind total verschieden. Mir ist mal so durch den Kopf gegangen: Wenn ich All-Seele wäre, ich würde mich zutode langweilen, wenn ich Milliarden gleicher Erfahrungen hätte. Dann hätten ein oder zwei Menschen auf der Welt ja auch gereicht. Will heißen, mein Weg verläuft anders und die Lösungen kommen trotzdem. Offensichtlich gibt es nicht den Weg für alle.



Offensichtlich gibt es nicht den Weg für alle.

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Hallo Träumer,

was gleich ist, ist das Ziel. Ob wir uns dessen gewahr werden oder nicht, wir SIND das Gewahrsein mit all seiner Vielfalt. Es ist alles erledigt. Du bist dabei ein besonderer Knaller, ein Schwanken von totaler Gegenwärtigkeit bis hin zum völligem vergessen, völligem Aufgehen in einer Traumwelt. Aber was ist schon normal, viele erwachen aus der Traumwelt wohl nie.

mug





@ Christiane
ich wollte Dir Dein neues Thema nicht wegnehmen. Das mit "Leben und Macht" war irgendwo in der Versenkung verschwunden. Aber dazu passte das grade mit den Rohmaterialien.

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