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Thema: Liebe, Nächstenliebe????



Das hört sich genau nach der Erfahrung an, die ich in den letzten Tagen gemacht habe! *schallend, laut lach*
Sag' mal Träumer, verstehe ich das richtig? Wenn dir eine - mh, seelische Einstellung? bewusst wird', dann manifestiert sich das zuerst körperlich - ich könnte das unfeiner ausdrücken: Du kotzt sie regelrecht aus? - Verstehe ich das richtig? - Entschuldige die Direktheit, aber ich frage mich gerade, wie sich seelische Prozesse in körperliche übersetzen - wo die Querverbindungen sind ....



Hallo Christiane,
wenn ich, bewusst oder unbewusst, etwas zum Kotzen finde, dann kommt das. Es sind Situationen, in denen ich noch keinen Ausweg gefunden habe. Das zeigt sich dann erst nach dem Kotzen. Das ist die Psychosomatik meines Körpers und es kommt tatsächlich nur dann, wenn ein Problem ansteht. Ich hab irgendwann angefangen, auf die Stimme meines Körpers zu hören und er macht sich bemerkbar. Es war auch immer richtig bisher. Wenn ich ein Schwindelgefühl habe, kann ich davon ausgehen, dass etwas ein furchtbarer Schwindel ist. Nachdem es mich ein paarmal so gedreht hat, dass ich fast den Boden unter den Füßen verlor, sag ich jetzt schon immer: Ok, ich hab verstanden. Wenn wir zuhause sind, schau ich mir das an. Dann ist das Schwindelgefühl weg.



Warum glauben wir Menschen eigentlich, wir hätten das Recht und die Pflicht, uns in anderer Leute Leben einzumischen, dort Chaos, Schmerzen und Schrott anzurichten, die Seele und Monade dieser Menschen wie einen Volltrottel dastehen zu lassen, in der absoluten Überzeugung, dieser Größenwahn sei Liebe?



Interessante Betrachtungsweise!

Liebe heißt das Mittel, die Herzen so einzustimmen, daß sie Musik hervorbringen. Aus diesem Grunde ist für mich Liebe gleich Gebet: Die Liebe ist für mich der Weg, der zum Göttlichen hinführt. Für mich sind Liebe und das Göttliche dasselbe. Beten ohne Liebe ist unecht, hohl, bedeutungslos. Ohne Liebe haben Gebete keinerlei Wert. Und ohne Liebe wird es keinem, der an der Reise zum Göttlichen interessiert ist, jemals gelingen, zum Letzten und Höchsten vorzudringen. Liebe ist das Mittel, das die Herzen zum Singen bringt. Dazu werdet ihr ein paar Dinge verstehen müssen, was die Liebe betrifft.

Zuerst die Illusion, daß ihr alle schon zu wissen meint, was Liebe sei. Diese Illusion richtet einen enormen Schaden an; denn um etwas zu erreichen oder zu erwecken, das man bereits zu kennen glaubt, wird man nie einen Finger rühren.

Was ihr aber überseht ist die Tatsache, daß wer die Liebe kennengelernt hat, zugleich auch die Fähigkeit erworben hat das Göttliche zu erkennen. Wer weiß, was Liebe heißt, braucht sonst nichts weiter im Leben zu erkennen. Aber so, wie ihr beschaffen seid, habt ihr keine Ahnung; alles wartet erst darauf, erkannt zu werden.

Somit ist das, was du für Liebe hältst, wahrscheinlich nicht Liebe. Du hast etwas anderes Liebe genannt und wie kannst du, solange du dieser Täuschung unterliegst, also die Vorstellung hegst, schon alles über die Liebe zu wissen, auf die Idee kommen, sie ergründen und erfahren zu wollen?

Dies ist also das Erste, was es zu verstehen gilt, nämlich daß du noch gar keine Ahnung hast, was Liebe ist.

Keiner von euch kann lieben, weil in eurem Innern keine Liebe strömt. Wenn ihr zu jemandem sagt: »Ich liebe dich!«, schenkt ihr damit im Grunde keine Liebe, sondern bittet um Liebe. Ihr alle bittet nur um Liebe und wie kann jemand, der selber um Liebe bittet, Liebe schenken? Wie könnten Bettler Kaiser sein? Wie könnten Leute, die um Liebe betteln, Liebe-Schenkende sein?

Ihr alle bettelt gegenseitig um Liebe. Innerlich seid ihr Bettler, die irgendwen bitten, sie zu lieben. Die Ehefrau bittet ihren Mann um Liebe, der Ehemann bittet seine Frau um Liebe, die Mutter bittet ihren Sohn, der Sohn seine Mutter; Freunde bitten Freunde um Liebe. Alle bettelt ihr einander um Liebe an, ungeachtet der Tatsache, daß der Freund, den ihr bittet, selber um Liebe bettelt. Ihr seid wie zwei Bettler, die voreinander stehen und ihre Bettelschale hinhalten.

Solange jemand noch um Liebe bettelt, ist er nicht in der Lage selber Liebe zu geben, denn das bloße Bitten ist ein Zeichen dafür, daß er keine Quelle der Liebe in sich hat. Warum sonst würde er um Liebe von außen bitten müssen? Liebe schenken kann nur, wer über das Bedürfnis um Liebe zu bitten hinaus gewachsen ist. Liebe heißt Teilen, nicht Betteln. Liebe ist ein Kaiser, sie ist kein Bettler. Liebe kennt nichts als Geben, sie weiß nichts vom Bitten.

Weißt du, was Liebe ist? Die Liebe, um die ihr einander bittet, kann keine Liebe sein. Und merkt euch: Wer um Liebe bittet, wird niemals auf dieser Welt ein Fünkchen Liebe bekommen. Eines der Grundgesetze, eines der ewigen Gesetze des Lebens lautet: Wer um Liebe bettelt, wird nie im Leben welche bekommen.


Osho: Weißt du wirklich, was Liebe ist?



Die Menschen sind ein Leben lang aneinandergekettet, sei es im Spiel Eltern/Kind oder Familie oder Ehemann/Ehefrau oder Staat oder Kirche. Keiner kann sich damit frei entfalten. Seit tausenden von Jahren wird uns das jetzt als Liebe verkauft und jetzt reichts!!!!

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