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Thema: Believes




Hallo Irene,

Nehmen wir hier einfach mal den Ausgangspunkt die Zellteilung. Hier gibt es den weiblichen und männlichen Aspekt noch nicht. Die Zellteilung hat jedoch auf Grund der Umweltbedingungen eine Strategie entwickeln können, nämlich die Teilung in männlich und weiblich. Die Forpflanzung geschieht hier nicht mehr aus sich heraus, sondern in der Vereinigung von männlich und weiblich. Erst kam die Trennung und dann die notwendige Vereinigung, die solch komplexe Systeme, wie die Natur, an der wir kurzfristig gebunden sind, ausmacht.

Mit dem persönlichen Selbst, unser größtes Opfer, kommt ein weiterer Trennungaspekt ins Spiel.

mug



Zellteilung. Hier gibt es den weiblichen und männlichen Aspekt noch nicht


Bist Du sicher, dass eine Zelle Geist- und Seelenlos ist? Das ist es, was wirklich Männlichkeit und Weiblichkeit bedeutet.



Bist Du sicher, dass eine Zelle Geist- und Seelenlos ist? Das ist es, was wirklich Männlichkeit und Weiblichkeit bedeutet.

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Hm, die Zelle selbst ist vom Geist nicht zu trennen. In der Zelle selbst ist das gebende und nehmende Prinzip vereint.



Hallo Mug

das was du schreibst, die Seele (Gott ist ja auch eine Seele) ist geschlechtslos..das kann ich so annehmen.
Wann denkst du, entwickelt die Seele männliche oder weibliche eigenschaften. Noch im Mutterleib oder erst später ?

Liebe Grüße Irene



Wann denkst du, entwickelt die Seele männliche oder weibliche eigenschaften. Noch im Mutterleib oder erst später ?
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Schon bevor die Zeugung stattgefunden hat ist alles entschieden und entfaltet sich im Mutterleib.

mug



Aber wie kann sich denn etwas entwickeln, was von je her vollkommen ist? Ich hab den Eindruck, da ist immer noch Unklarheit zum Thema "männlich und weiblich" und "Mann und Frau". Beides sind total verschiedene Schuhe. Mann und Frau sind Rollenbilder. Mir ist heute so durch den Kopf gegangen, wann diese Geschlechterrollen entstanden sind: Im Mineralreich gibt es sie nicht. Zumindest hab ich noch nie einen Mann-Stein oder einen Frau-Stein gesehen. Im Pflanzenreich wird es zwar von uns hineininterpretiert aber es ist wohl eher der Beginn von "geben und nehmen". Geschlechter werden erst im Tierreich interessant, denn da kommt die Paarung und Fortpflanzung. Möglicherweise hat das auch was mit sozialem Verhalten zu tun. Pflanzen und Steine können sich nicht von der Stelle bewegen, zumindest sehen wir es eher nicht aber im Tierreich beginnt dann die Entwicklung von "versorgen" (mir gefällt das englische Wort "Caring" besser) und damit verbunden auch die Akzeptanz oder auch Nichtakzeptanz von anderen. Im Menschenreich erkennen wir dann mehr und mehr die Mythologie dieser Geschlechter.



Und schon wieder kam so ein fieser belief: Wir müssen für die Fehler unserer Väter und Vorväter büßen.
Da haben wir in Deutschland ja wohl die A-Karte gezogen!




Aua! Das tut aber weh!



Der rachsüchtige Gott?

Ich hörte folgenden belief in mir: Wir müssen die Fehler unserer Väter und Urväter büßen. Das ist ja wohl Hölle pur! Kein Wunder, dass z. B. Deutschland sich zutode zahlt. Wir glauben also an einen Gott, der nichts verzeiht, der uns leiden lässt und dem es nichts ausmacht, wenn wir draufgehen, der uns auch das noch heimzahlt, was wir noch nicht einmal begangen haben (wir aus der Nachkriegsgeneration). Jehova lässt grüßen!

Was doch so alles im Kollektiv drin ist!



Tja, Ironie des Schicksals vielleicht. Da glaubt - mh - die Mehrheit? der Menschen in einem Land mit einer Geschichte - speziell bezogen auf das dritte Reich - wie Deutschland ausgerechnet an Jehova? Na, das passt dann aber hervorragend zu dem Glaubenssatz ....

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